Zwei Wochen Aix-les-Bains im Okt.18

Wir wollen unsere diesjährige Camping-Saison mit einem Aufenthalt am Lac du Bourget (Savoyen, Frankreich) abschliessen. Gerne wären wir ein weiteres Mal nach Annecy gefahren, aber all die schönen Campingplätze am Lac d’Annecy haben ihre Tore bereits geschlossen. Daher haben wir uns für den CP „Du Sierroz“ in Aix-les-Bains entschieden.

Es ist Sonntag der 30.September

Wir starten nicht so früh wie wir uns gewohnt sind, denn zum einen wird es nicht mehr so früh hell und wir wollen den Wohnwagen nicht im Dunkeln ankoppeln, zum anderen ist die Rezeption des CP von 12 bis 14 Uhr geschlossen.

So starten wir gegen 8 Uhr. Es ist uns ein wolkenloser Herbsttag beschert…noch ist die Sonne nicht aufgegangen.

Ohne viel Verkehr fahren wir über Zürich, Bern, Lausanne und Genf. Wir nutzen die Autobahn von Frauenfeld bis Aix-les-Bains, ca. 400 km.

Ab Aarau liegt allerdings dicker Nebel über dem Land

Frühstück gibt’s auf dem Rastplatz Kölliken

Zum Glück ist aber ab Bern „die Welt wieder in Ordnung“…die Sonne scheint.

ein spätes Sonnenblumenfeld

…und die ersten bunten Herbstfarben

im Hintergrund der Jura

Rebhänge am Genfersee

ein netter Rastplatz fürs Mittagessen

Bei Genf verlassen wir die Schweiz – nun sind es noch ca. 60 km bis zu unserem Ziel Aix-les-Bains.

Nach einer problemlosen Fahrt erreichen wir den CP „Du Sierroz“ um 14:30 Uhr.

https://www.camping-sierroz.com/

Ein paar Worte zum CP: er liegt sehr ruhig am Stadtrand, nur 50 m vom Lac du Bourget entfernt. Ein Bus (gratis) fährt direkt vom CP ins Zentrum/Altstadt. Der uns zugewiesene Platz ist eher klein, obwohl es ein Komfortplatz ist. Es gäbe auch grössere Plätze. Aber der CP im allgemeinen ist okay. Die Sanitäranlagen sind sehr sauber und geheizt (das neue Sanitärgebäude steht bereits, ist aber noch nicht in Betrieb). Ein Restaurant gibt es nicht auf dem Platz, jedoch einige in unmittelbarer Nähe (beim Hafen), aber eine Snack-Bar bietet Burger, Pizza, Hühnchen, usw. an, auch frische Croissants und Baguettes bekommt man dort jeden Morgen. Das Internet ist gratis und läuft perfekt.

Wir schaffen es gerade noch das Vorzelt aufzustellen, als es zu regnen beginnt – und zwar wie aus Kübeln.

So kochen wir uns ein feines Abendessen: Rehpfeffer mit Spätzle und Rotkraut und geniessen danach einen gemütlichen Fernsehabend.

 

Montag, 1.Oktober

Wir haben wunderbar geschlafen, auf dem CP herrschte totale Ruhe.

Den Vormittag verbringen wir mit einem Spaziergang am See. Der Lac du Bourget ist der grösste natürlich entstandene See Frankreichs, mit dem grössten Süsswasser-Jachthafen Frankreichs.

ein starker Wind bläst über den See

die Promenade die direkt vom CP wegführt

Vielleicht kann mir jemand sagen, was das für „Früchte“ sind, die dieser Baum trägt??

Inzwischen hat wieder Regen eingesetzt. So verbringen wir den Nachmittag beim Shopping – das heisst wir fahren nach La Motte-Servolex zum Lidl und zum Super-U.

Auf dem Rückweg zum CP fahren wir noch durch die Altstadt von Aix-les-Bains, welche ca. 100 m oberhalb des Sees liegt.

Alle kursiv geschriebenen Texte sind aus dem Internet.

Die Gemeinde ist traditionell zweigeteilt. Während die Unterstadt das Seeufer einnimmt, überragt die Oberstadt mit dem Stadtzentrum den Lac du Bourget. Die Stadt entstand zunächst auf einer Anhöhe, die Schutz vor den zahlreichen Hochwassern des Sees bot. Diese wurden später mittels eines Staudamms geregelt.

Die Durchschnittshöhe der Stadt beträgt ungefähr 320 Meter, wobei der untere Teil nur bei 224 Metern, auf der Höhe des Seespiegels liegt.

Zu Fuss werden wir sie Altstadt mal bei schönerem Wetter erkunden.

Inzwischen hat es allerdings aufgehört zu regnen, trotzdem geniessen wir einen gemütlichen Abend im Wohnwagenstübchen, bei einem Raclette.

 

Dienstag, 2.Oktober

Der Himmel zeigt sich noch bedeckt, aber die Wolken scheinen sich aufzulockern.

Unser heutiges Ziel ist nochmals die Altstadt von Aix-les-Bains.

Aix-les-Bains ist eine Bäderstadt. Die heißen Schwefelquellen mit einer Temperatur von circa 43–45 °C werden jährlich von mehreren tausend Kurgästen besucht.

Die Bushaltestelle befindet sich direkt vor dem CP und der Bus fährt ca. alle 30 Minuten ins Zentrum.

Wir steigen beim Hôtel de Ville aus und befinden uns genau richtig beim Office de Tourisme, wo wir uns einen Stadtplan besorgen.

Diesen Teil der Altstadt empfinde ich als etwas beengend – mit den schmalen Strassen und dem vielen Verkehr.

ich liebe diese kleinen Läden mit Produkten aus der Region

auch diese „Schaufenster“ gefallen mir 🙂

Zum Glück gibt es eine, wenn auch kurze Fussgängerzone.

Wir spazieren nun auf dem „Circuit Découverte“, der zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Zentrum führt…

…so zum Arc de Campanus: Der Bogen von Campanus ist ein altes römisches Grabmonument. Es wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. errichtet und seit August 1890 als französisches „Monument historique“ klassifiziert.

,,,dann zum Rathaus (Mairie)Erbaut Anfang des 15.Jh., dann 1824 bis 1866 diente es als Schloss des Marquis d’Aix, danach wurde es an die Stadt verkauft und als Rathaus genutzt.

…zur alten Therme: (auch die „Nationalbäder“ genannt), wurde 2012 von der Stadt gekauft, war zuvor Eigentum des Staates. Dieses Gebäude beherbergt derzeit nebst Spa, einige Dienstleistungen der Stadt, wie das Tourismusbüro. Die „Peyrefitte Esthétique National School“ befindet sich ebenfalls in diesem Gebäude.

„Das Ende eines Traums“ von Henri Varenne , Skulptur in der Halle des Erdgeschosses der Nationalbäder.

die Glaskuppel der alten Therme

…dann zur Église Notre Dame: erbaut 1875 -1900, eine Mischung aus byzantinischen und romanischen Stil.

Die schöne Seite der Stadt sind die verschiedenen Parks im Zentrum. Hier zum Beispiel…

…der Parc Thermal, er gehörte ursprünglich zum Schloss des Marquis d’Aix und wurde 1869 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

…aber auch ein Spaziergang durch den Bois Vidal zum Aussichtspunkt Belvédère lohnt sich allemal. Dieser Wald befindet sich direkt am Rande der Altstadt.

Beim Aufstieg erwischen wir zwar nicht den richtigen Weg, so ist es eher etwas mühsam.

Der richtige Weg wäre zwar klar beschildert, man sollte nur die Augen offen halten.

aber wir haben auch so das Ziel erreicht

dieser grossartige Ausblick über die Stadt wird uns hier geboten

Zurück geht es dann aber auf dem offiziellen und schön angelegten Spazierweg, vorbei an alten Zeitzeugen

Inzwischen ist es Mittag und wir sind hungrig. So gibt’s nun Mittagessen in einem netten Beizli in der Fussgängerzone.

Noch ein kurzer Bummel durch die Altstadt  und danach geht es zurück zum CP.

Inzwischen ist auf dem grossen Platz zwischen See und CP eine Zirkusstadt entstanden. Der Cirque Arlette Gruss wird für 4 Tage hier gastieren.

Wir unternehmen noch einen Abendspaziergang am Hafen und auf der Promenade.

Der Hafen von Aix-les-Bains ist der grösste Süsswasserhafen Frankreichs.

eine hübsche Wasserstelle auf dem CP

die Rezeption und die Snackbar des CP

unser Platz

 

Mittwoch, 3.Oktober

Um 8 Uhr sitzt Ruedi bereits am Funk und hat Kontakt mit seinen Funkerkollegen in der Schweiz.

Das Wetter ist ganz akzeptabel. So beschliessen wir auf den Mont Revard zu fahren – natürlich nicht ohne vorher ausgiebig gefrühstückt zu haben.

Eine gut ausgebaute Strasse führt uns von Aix-les-Bains (230m) hinauf auf den Mont Revard (1’537m). 

Direkt am Ostufer des Lac de Bourget erhebt sich der Mont Revard als westlicher Abschluss des Massif des Bauges. 

unser Ziel ist in Sicht

Oben werden ein grosser Parkplatz, ein Restaurant (heute geschlossen), ein Souvenirshop und ein Spazierweg angeboten.

Zudem sind wir überwältigt von der spektakulären Aussicht. Von drei Aussichtsplattformen aus geniesst man diesen Weitblick.

Der Boden einer der Plattformen ist aus Glas – daher nicht so ganz mein Ding …aber die beiden anderen sind aus robustem Holz 🙂

Auch das Wetter ist inzwischen wunderschön und die Weitsicht super…

…man kann sogar den Mont Blanc sehen

Wir unternehmen einen schönen Spaziergang – obwohl ein starker Wind uns um die Ohren bläst. Ruedi kauft sich im Souvenirshop sogar eine warme Mütze.

Etwas unterhalb des Gipfels, im „Le Trappeur“ wärmen wir uns auf bei einer Tasse Kaffee.

Nun nehmen wir den Rückweg unter die Räder

Einen Halt legen wir aber noch in Grésy-sur-Aix ein.

das Rathaus

die Kirche von Grésy

eine Burg, die aber leider nicht zugänglich ist

Nun noch ein Einkauf bei Carrefour, von wo aus man auf den Mont Revard sehen kann…dort oben waren wir.

Nach dem Abendessen besuchen wir die heutige Zirkus-Vorstellung

Zirkus „Arlette Gruss“

Eine grandiose Show wird uns geboten,

hier „tanzen“ etwa ein Dutzend Quadrokopter ein Ballett

Ich liebe vor allem die vielen Tanz- und Balletteinlagen, einmal sogar mit Live-Gesang.

Das war nun wirklich ein toller und erlebnisreicher Tag.

 

Donnerstag, 4.Oktober

Und wieder ist uns ein Schönwetter-Tag gegönnt.

Auf dem Programm steht heute der Besuch der Abtei „Hautecombe“, welche auf der anderen Seeseite des Lac du Bourget liegt.

Wir umfahren den See in nördlicher Richtung. Die Strasse mit dem See auf der einen und den schroffen Felsen auf der anderen Seite, kommt uns vor, als führen wir dem Lago Maggiore entlang.

auf der anderen Seeseite kann man bereits das Kloster Hautecombe sehen

Am oberen Ende des Sees liegt die Gegend „Chautagne“, ein ehemaliges Sumpfgebiet, heute zum Teil entwässert oder einfach naturbelassen… auch als Weingegend bekannt.

Wir kommen am Dörfchen Châtillon vorbei, wo wir einen Halt einlegen, denn wir haben aus der Ferne eine Burg auf einem Hügel entdeckt. Mal sehen, ob wir sie besuchen können. Wir steigen den Hügel empor, aber zu unserer Enttäuschung ist die Burg in Privatbesitz.

Auf dieser Tafel wird gezeigt, dass dieses Gebiet bereits zur späten Bronzezeit besiedelt war.

So spazieren wir noch ein wenig dem See entlang, bevor wir weiterziehen.

…es herrscht ein mildes Klima, Palmen und Oliven gedeihen hier – auch ist die Chautagne ein bekanntes Weinanbaugebiet.

Ganz zufällig kommen wir nach Chanaz. Das heisst wir sehen einen grossen Parkplatz, was meist irgendwie auf eine Sehenswürdigkeit hinweist. Beim Parkplatz weisen Tafeln auf einen Spazierweg zum „Village“ hin.

Okay, machen wir uns auf den Weg.

Was für eine Überraschung – Chanaz liegt am wunderschönen Canal du Savière.

Dieser Kanal verbindet den Lac du Bourget mit der Rhone.

Wir spazieren dem Kanal entlang, überqueren eine bogenförmige Brücke und gelangen so ins historische Dörfchen.

Eine Tafel weist auf eine alte Mühle hin…

– wir steigen die steile Strasse hinauf und gelangen so zur 150 Jahre alten Mühle, die allerdings 1992 restauriert wurde. Im vorderen Teil ist es eine Getreidemühle, im hinteren Teil eine Ölmühle.

Nun noch ein Spaziergang durch die Gässchen von Chanaz

…und zum Ort, wo der Canal du Savière in die Rhone fliesst.

hier im Hintergrund die Rhone

Eigentlich ist unser heutiges Ziel ja die Abbaye d’Hautecombe, die wir nun doch noch besuchen wollen.

Sie liegt ziemlich abgelegen – denn die Strasse endet beim Kloster. Eine weitere Möglichkeit die Abtei zu Besuchen ist per Schiff von Aix-les-Bains aus.

Da das Kloster gerade renoviert wird und sich daher nicht seht fotogen zeigt, hier zwei Aufnahmen von Postkarten, die ich im Kloster-Shop gekauft habe.

Für 3.50 Euro/Person bekommen wir einen Audioguide und dürfen damit die Kirche besuchen.

Hier wurden die Prinzen des Hauses von Savoyen bestattet. Die Abtei ist heute von einer Religionsgemeinschaft besetzt  (la communauté du Chemin Neuf). Die Kirche, gotischen Stiles, kann trotzdem besucht werden.

Man erfährt viel über die Geschichte der Abtei und der Königshäuser von Savoyen. Zudem gibt es eine unglaubliche Vielfalt an Kunst und Prunk zu entdecken.

Diese Dreiergruppe wurde aus einem einzigen Stück Marmor gehauen

Dies der Ausblick vom Klostergarten aus

Wir verlassen nun Hautecombe und fahren wieder über Châtillon zurück nach Aix-les-Bains.

Dabei begegnen wir immer wieder Ziegenherden  – viele Bauern haben Ziegenkäse im Angebot.

 

Freitag, 5.Oktober

Wow, nochmals Sonne pur.

Unser Lieblingsort in Savoyen (Haute Savoie) ist seit zwei Jahren der „Semnoz“.  So sind wir uns rasch einig, dass wir heute zum Wandern auf den Semnoz fahren. Wie der Mont Revard gehört auch Le Semnoz zum Massif des Bauges.

Schon die Fahrt ist abwechslungsreich und einfach wunderschön.

Vom Parkplatz auf  der Crète de Châtillon steigen wir noch die letzten Meter zum Gipfelkreuz hinauf (1’705 m ü. M.).

…hier wird uns eine einmalige Aussicht geboten…bis hin zum Mont Blanc

der Blick nach Osten

der Blick nach Westen

Ab hier sind viele Wanderungen möglich – im Sommer vor allem zu all den diversen Alpkäsereien, die inzwischen aber bereits geschlossen sind.

es ist sogar hier oben noch sommerlich warm

Nun haben wir eine Pause verdient. Im „Les Rochers Blancs“ geniessen wir die Sonne und ein leichtes Mittagessen (Bruschette und Salat).

Von hier aus kann man knapp den Lac d’Annecy sehen.

Nun noch ein paar Eindrücke von der Fahrt zurück nach Aix-les-Bains

Den Nachmittag geniessen wir im Liegestuhl an der Sonne.

Da der heutige Abend nochmals angenehm warm ist – vielleicht zum letzten Mal in diesem Jahr – wollen wir ihn voll auskosten und zwar bei einem feinen Abendessen im Garten einer Brasserie direkt beim Hafen.

Abendstimmung am See

…bei Sonnenuntergang

 

Samstag, 6.Oktober

Der Himmel zeigt sich bedeckt und leichter Regen ist vorhergesagt.

Ruedi möchte gerne mal an das Ufer der Rhone fahren.

Das heisst wir fahren auch heute wieder dem See entlang in Richtung Norden.

Hier sieht man nun die Rebgebiete der Chautagne.

Bald schon überqueren wir die Rhone

…und finden kurz danach eine Möglichkeit dem Flussufer entlang zu spazieren.

Auch heute legen wir nochmals ein kurzer Zwischenhalt in Chanaz ein,

…wo ich auf einem Schiff eine tolle Boutique entdecke, „Les Sales Gosses“ – ich kann nicht widerstehen und kaufe mir zwei lustig bemalte Töpfereien als Souvenirs.

Auch sonst gibt es hier originelle Shops zu entdecken.

Kürzlich habe ich von der Église de St.Pierre du Curtille als Sehenswürdigkeit gelesen. Da wir nun ganz in der Nähe sind, fahren wir über eine enge, kurvenreiche Strasse hinauf nach St.Pierre Curtille.

Vom Parkplatz im Dorf führt ein Fussweg hinauf zur Kirche

ein blumiges Dorf

– aber ich finde, als Sehenswürdigkeit würde ich dieses Bauwerk jetzt nicht gerade bezeichnen – es ist eine hübsche, mit ihrem Rundbau sicher nicht alltägliche Kirche – zudem ist sie geschlossen…obwohl im Prospekt steht, sie sei das ganze Jahr täglich geöffnet.

Gleich nebenan steht das Rathaus von St.Pierre Curtille

Weihnachten ist auch nicht mehr weit  🙂

Da wir uns nun auf der Strasse zum Col du Chat, schon weit über dem Lac du Bourget befinden, beschliessen wir von hier aus weiter zu fahren – in Richtung Chambéry.

Beim Aussichtspunkt „Bellevue“ geniessen wir die Aussicht über den See.

immer höher führt uns die Strasse

…schon bald erreichen wir einen weiteren Aussichtspunkt – hier befinden wir uns direkt oberhalb des Klosters Hautecombe.

Den nächsten Halt legen wir beim „Belvédère“ ein.

Von hier aus führt ein kurzer Spazierweg zur Chapelle Notre-Dame de l’Étoile.

Hier sieht man Aix-les-Bains

und weiss eingekreist den Campingplatz

Ab hier führt uns die Strasse hinunter zum Südende des Sees

und von dort zurück nach Aix les Bains.

Schlussendlich haben wir ganz ungeplant den Lac du Bourget umrundet. Eine empfehlenswerte Tour. Zudem war das Wetter besser als erwartet, vor allem mit 24° angenehm warm.

Auch am Abend können wir noch kurzärmlig draussen essen.

 

Sonntag, 7.Oktober

Es ist ein trüber Morgen, immer wieder regnet es leicht.

Ein Ruhetag ist geplant. Gegen Mittag haben wir dann doch das Bedürfnis etwas zu unternehmen – der Besuch der 20 km entfernten Stadt Chambéry steht bei uns auf dem Schlechtwetterprogramm.

Chambéry verfügt über einen Flughafen und ist Sitz der Universität Savoyen.

In einem total engen Parkhaus, in der Nähe des Hôtel de Ville, finden wir einen freien Platz.

Das Hôtel de Ville

…unweit davon befindet sich das Château des Ducs, das ehemalige Schloss der Herzöge von Savoyen (erbaut im 11.Jh.)

…dieses kann allerdings nur geführt besichtigt werden und die Führung fände erst am späteren Nachmittag statt. So sehen wir uns nur die grosse Münzensammlung an, die öffentlich zugängig ist.

…und ziehen dann weiter in Richtung Fontaine des Éléphants.

Den Brunnen sieht man hier am Ende der Strasse.

…der Brunnen trägt den Übernahmen  „les quatre sans culs“ 

 (für diejenigen die das Schulfranzösisch vergessen haben, es heisst: die Vier ohne Arsch).  Bildergebnis für smiley errötet

Vorbei an der Kathedrale St.François de Sales aus dem Jahre 1779

…und am Palace de la Justice (erbaut 1850) …

…bummeln wir durch die Strassen und Gassen der Stadt zurück zum Parkhaus.

Den späteren Nachmittag verbringen wir auf dem CP, wobei uns dann doch noch ein paar Sonnenstrahlen beschert sind.

Jetzt muss ich doch noch ein paar Worte zum Zirkus sagen, der ja direkt neben dem CP gastierte:

Am Sonntagnachmittag fand die letzte Vorstellung statt – und am Montagmorgen war der Zirkus wie von Geisterhand verschwunden – keine Spur mehr davon. Das heisst vier Zelte wurden lautlos abgebaut, dutzende von Sattelschlepper und ebenso viele Wohnwagen verliessen den Platz über Nacht – und wir haben von alledem nichts bemerkt …unglaublich.

 

Montag, 8.Oktober

Nachdem sich der morgendliche Nebel aufgelöst hat, beschliessen wir an den ca. 20 km entfernten Lac d’Aiguebelette zu fahren.

Im Nachhinein muss ich sagen, es war nicht die beste Idee, denn der Himmel über dem Lac du Bourget zeigt sich praktisch wolkenlos, ausser den paar Wölkchen die an den Bergen hängen…

…nachdem wir aber den Tunnel du Chat, der durch den Mont du Chat führt, hinter uns haben, ist der Himmel bedeckt und es hängen dicke Wolken über dem See.

der Lac d’Aiguebelette 

Wie ich gelesen habe soll diese Gegend nur im Sommer zur Badesaison und während die drei Campingplätze geöffnet sind, attraktiv sein, denn danach, so auch jetzt, sind die meisten Restaurants am See geschlossen. Der See befindet sich in Privatbesitz des französischen Energieversorgers EDF und der Familie Chambost.

Wir beschliessen gleich wieder zurück an die Sonne zu fahren und wählen dabei die kürzeste Strecke, nämlich die Autobahn. Diesmal durchfahren wir den Tunnel de l’Épine und geniessen danach wieder vollen Sonnenschein.

Da wir am Lac d’Aiguebelette auf den geplanten Spaziergang verzichteten, wollen wir dies nun nachholen und zwar im Forêt de Corsuet, der sich am nördlichen Stadtrand von Aix-les-Bains befindet. Eine schmale Strasse führt hinauf zu verschiedenen Parkplätzen, von wo aus unzählige Spazier- und Wanderwege angeboten werden.

Es ist wunderschön hier.

Dieser erholsame Spaziergang und diese Ruhe im herbstlich-schönen Wald tat richtig gut. Wir waren völlig alleine unterwegs. Da scheint mir doch das Zitat vom Musiker Otto Weiss (1849-1915) recht passend: Die vielen Bäume und die wenigen Menschen, die machen den Wald so schön!

Nun geht’s zurück zum CP.

 

Dienstag, 9.Oktober

Es ist ein sonnig warmer Tag vorhergesagt. Da wir schon nicht in Annecy logieren, wollen wir heute diese schöne Stadt wenigstens besuchen.

Wir wählen für einmal die Autobahn Aix-les-Bains – Annecy.

Einen Parkplatz finden wir im Parkhaus beim Hôtel de Ville.

Wir lieben diese charmante Stadt – mit dem See und dem Fluss Thiou, der mitten durch Annecy fliesst.

beim Hafen, im Hintergrund die Burg

le Pont des Amours…

…der über den Canal du Vassé führt

hier üben sich die Jüngsten im Paddeln

das Wahrzeichen von Annecy, der Palais de l’Isle

zu meiner Freude findet gerade ein grosser Markt statt

Das Wetter ist so wunderschön, da wollen wir noch ein wenig Natur geniessen – und was ist da naheliegender als auf den „Semnoz“ zu fahren.

Schon die Fahrt durch die Herbstwälder ist eine Wucht

Hier sieht man den Lac d’Annecy

Auf dem heutigen Spaziergang werden wir von diesen Ziegen begleitet

…diese beiden wollen unbedingt aufs Bild

Noch immer können wir abends kurzärmlig draussen essen… hier der Grilleur bei der Arbeit

 

Mittwoch, 9.Oktober

Ruedi’s Wunsch ist es mal die Alpenstadt Grenoble zu besuchen.

Da Ruedi heute um 8 Uhr wieder Funkkontakt mit seinen Funkerkollegen in der Schweiz hat, heisst es früh aufstehen, denn wir wollen vorher noch duschen und frühstücken…für den Nachmittag ist nämlich ein Wetterwechsel angesagt.

Wir wählen die Autobahn (Gebühr: Aix-les-Bains bis Chambéry 2.90 Euro und von Chambéry bis Grenoble 5.80 Euro).

Eine interessante Fahrt dem „Massif du Vercors“ entlang.

Noch liegt ein leichter Nebel über dem Tal.

Reben im Tal der Isère

Die Alpenstadt Grenoble ist die Hauptstadt des französischen Départements Isère. Anlass der Stadtgründung war wohl die markante Lage am Zusammentreffen zweier Täler (Vereinigung der Flüsse Isère und Drac).

Im Jahre 1968 fanden in Grenoble die 10. Olympischen Winterspiele statt.

Unser Ziel ist die Bastille.

Die Bastille von Grenoble ist eine Festung aus dem 19.Jh. nördlich der Stadt. Sie wurde unter Einbeziehung von Vorgängerbauten aus dem 15. bis 18. Jahrhundert erbaut.

Wir finden einen Parkplatz direkt bei der Bastille-Seilbahn. Mit dieser kugeligen Bahn schweben wir über die Isère und die Häuser nach oben.

Oben angekommen, wird uns diese grandiose Aussicht über die Stadt geboten.

beim Kaffee im Panoramarestaurant

Wunderschön dieser Herbstwald, über den wir nun hinunter schweben.

Die Stadt mit den engen Strassen und dem vielen Verkehr ist uns nicht wirklich sympathisch. So unternehmen wir nur noch einen Bummel durch diesen nahegelegenen Park und verlassen dann Grenoble wieder.

Den Rückweg wählen wir über Albertville.

Die Autobahn gehört uns 🙂

Auf dem Place de l’Europe in Albertville geniessen wir die Ruhe und ein kleines Mittagessen.

alles nur gemalt….

Die Fussgängerzone allerdings ist momentan eine einzige riesige Baustelle.

Von Albertville aus fahren wir über Ugine und Faverges, dann dem Lac d’Annecy entlang und nehmen ab Annecy die Autobahn zurück nach Aix-les-Bains.

einen kurzen Halt legen wir noch in Duingt ein

 

Donnerstag, 11.Oktober

Nach einer regnerischen Nacht ist uns ganz unerwartet ein sonniger Tag beschert.

Heute wollen wir das Auto aber mal stehen lassen. So machen wir uns zu Fuss vom CP aus auf den Weg dem See entlang.

Aix-les-Bains wird auch „Riviera des Alpes“ genannt.

…vorbei am Hafen

…zum Leuchtturm von Aix-les-Bains

…ich weiss, es gibt imposantere Leuchttürme  🙂

Zwischendurch führt der Weg durch einen Park mit einer Vielfalt an alten Bäumen.

Der „jardin pour vagabonder“ ist eine Überraschung

…da steht sogar ein öffentlicher Bücherschrank

…aber auch sonst gibt es vieles zu entdecken

…so auch eine Blumenvielfalt im Labyrinth

Danach geniessen wir diesen wunderschönen Herbstnachmittag im Liegestuhl.

 

Freitag, 12.Oktober

Der Wettergott meint es ja wirklich gut mit uns – auch heute sollen nochmals 24° erreicht werden.

Wir möchten Aix-les-Bains noch etwas besser kennenlernen – so fahren wir mit dem Bus nochmals ins Zentrum, das heisst bis zum Hôtel de Ville.

Durch die Fussgängerzone geht’s nun zum Casino

Die Kuppel im Casino

Im Untergeschoss findet eine Kunstausstellung statt.

Nun entdecken wir die „Rue de Genève“, eine grosszügige, belebte Strasse mit vielen Shops und Restaurants.

Hier lassen wir uns zu Kaffee und Croissants nieder und schauen dem bunten Treiben zu.

Mitten im Zentrum ein kleiner, ruhiger Park

vorbei am Kriegerdenkmal…

…gelangen wir hinunter zum „Petit Port“ am See

…von hier aus spazieren wir der Promenade entlang zurück zum CP.

Die Promenaden-Allee ist riesenlang – hier stehe ich etwa in der Mitte und schaue nach Süden…

…und hier nach Norden

Nach einer Siesta im Liegestuhl fahren wir zum Carrefour um einen letzten Einkauf zu tätigen und das Auto vollzutanken, denn am Sonntag geht es bereits nach Hause.

 

Samstag, 13.Oktober

Unser letzter Tag in Savoyen, morgen fahren wir heimwärts. Obwohl auch heute die Sonne nochmals vom wolkenlosen Himmel scheint, möchten wir nichts mehr unternehmen. Wir packen schon mal alles zusammen, denn wir wollen den Wohnwagen für die Winterpause total leeren.

Zwischendurch haben wir immer mal wieder Kontakt mit Campernachbarn aus allen Herren Länder

…und Ruedi heute auch nochmals über Funk mit Hanspeter.

Während Ruedi auf die Verbindung mit Hanspeter wartet, unternehme ich einen Spaziergang zum Hafen.

Dies ist das Flüsschen Sierroz, das dem Campingplatz seinen Namen gibt

…ein Spazierweg führt dem Ufer entlang.

beim „Grand Port“

die französische und die Savoyer-Flagge

Dieser einsame Stuhl in der Bildmitte wartet wohl auf einen müden Wanderer 🙂

zurück beim Campingplatz

die Rezeption

Nun geht es aber ans Abbauen des Vorzeltes. Da alles in den Winterschlaf geschickt wird, muss es auch trocken und sauber sein. Dank Sonnenschein ist dies heute kein Problem. Das Thermometer klettert nochmals auf 25°.

Zur Belohnung nach getaner Arbeit, gibt es ein feines Abendessen in der Brasserie am Hafen.

Was für ein Abend!

…auch heute können wir noch draussen essen.

Es ist zwar noch nicht Halloween, aber doch etwas gruselig

 

 

Sonntag, 14.Oktober

Um 8 Uhr verlassen wir Aix-les-Bains, die Sonne geht erst auf.

Hier gut sichtbar der Grund, warum wir immer sonntags fahren – keine LKWs und kein stressiger Berufsverkehr.

dies sind Bilder aus Frankreich und der Schweiz

der Grenzübergang von Genf

auf einem Rastplatz beim Frühstück

Einen Mittagshalt legen wir noch bei der Raststätte Kölliken ein

…selbst um Zürich herum herrscht nur wenig Verkehr, hier bei Wallisellen

Unser Wohnwagen ist am Ziel, in Pfyn

Hier steht er nun und wartet auf den nächsten Frühling.

Wir fahren noch die letzten paar Kilometer, bis auch wir in unserem Zuhause in Weinfelden ankommen.

Irgendwie war es gut, dass wir für einmal nicht in Annecy stationiert waren, lernten wir so doch den Lac du Bourget, Aix-les-Bains und seine Umgebung kennen – und ich muss einmal mehr sagen Savoyen ist eine wunderschöne, abwechslungsreiche Gegend mit vielen schönen und interessanten Ausflugszielen. Wir kommen wieder!

 

 

 

 

 

 

Rund um den Alpstein

Es ist Donnerstag, der 27.September

Bei Bilderbuchwetter unternehmen wir einen Ausflug ins Toggenburg und ins Appenzellerland

Noch steht der Vollmond am Himmel und es liegt ein leichter Bodennebel über den Wiesen

…aber schon bald zeigt sich das Toggenburg von seiner schönsten Seite

Kurz vor Wildhaus, rechts im Bild sieht man bereits die Spitze des Säntis

Mit der Seilbahn schweben wir hinauf nach Gamplüt,

dies der Ausblick von der Restaurant-Terrasse aus – wir sind total alleine und geniessen diese Ruhe

die Churfirsten

der Blick zurück zur Bergstation Gamplüt mit dem Schafberg im Hintergrund

der Säntisgipfel

…hier hat man immer das Gefühl, es sei gar nicht mehr weit auf den Säntis

…und immer der Blick auf die Churfirsten

Herbstzeitlosen, passend zur Jahreszeit

im Hintergrund die Vorarlberger-Alpen

zurück in Wildhaus

diese Schafe sind soeben von der Alp herunter getrieben worden

Das Wetter ist allzu schön um bereits wieder heimzufahren – so entscheiden wir uns noch für einen Abstecher zum nahe gelegenen Schönenbodensee

im Sommer ein Badsee

Auf der Weiterfahrt in Richtung Schwägalp sehen wir den Säntis nun von der anderen Seite

Auf der Schwägalp aber stehen hunderte parkierter Autos, es herrscht ein richtiges Gnusch…das brauchen wir nicht und fahren gleich weiter.

die Passstrasse von der Schwägalp hinunter nach Urnäsch

Urnäsch

hier kurz vor Appenzell, der Säntis nochmals aus einer anderen Sicht

in den Gassen von Appenzell

etwas schwierig zu fotografieren, da die Gassen im Schatten liegen

hier auf der Terrasse gönnen wir uns einen Glacé

wir verlassen Appenzell und fahren heimzu

Herisau

hier sind wir bereits wieder im Thurgau

mit seinen Apfelbäumen

Was für ein Tag! – es tat so gut! – vor allem meinen persönlichen Kraftort Gamplüt wiedermal zu besuchen.

 

Eine Woche auf dem Gitzenweiler-Hof

Wir freuen uns riesig auf eine Woche auf dem CP Gitzenweiler-Hof in der Nähe von Lindau am Bodensee – vor allem weil wir sechs Tage mit unserem Sohn, unserer Schwiegertochter und den zwei Enkelinnen verbringen dürfen.

Wir starten am Sonntag den 9.September, allerdings erst gegen Mittag, denn die Schranke des CP ist von 12 – 14 Uhr geschlossen. Die Distanz von Weinfelden nach Lindau beträgt zudem ja nur grad 75 km (Luftlinie 40 km 🙂 ).

Wir wählen die Route über Lustenau, umfahren Bregenz durch den Pfändertunnel und gelangen so problemlos zum Gitzenweiler-Hof, der 5 km nördlich von Lindau liegt.

Die Rezeption im Gitzenweiler-Hof

An der Rezeption wird uns ein Stellplatz zugewiesen, das heisst wir haben reserviert und zwar einen Komfortplatz auf der sogenannten „Sonnenterrasse“. Jetzt sind wir gespannt…

Wow, der Platz entspricht total unserem Geschmack – er liegt direkt am Waldrand mit Morgen-Sonne und Nachmittags-Schatten, denn es ist immer noch sommerlich heiss. Zwischen unserem Platz und dem Waldrand ist noch ein Platz unbesetzt – aber wir bemerken bald, dass dieser Platz darum frei ist und frei bleiben wird, da er unter einem Kastanienbaum liegt und jetzt gerade die Zeit der reifen Kastanien ist – und diese runden braunen Dinger nonstop aufs Camperdach knallen würden. So ist uns ein Doppel-Platz gegönnt .

Auch eines der Sanitärgebäude liegt in unmittelbarer Nähe. Einfach perfekt.

Der einzige Nachteil ist, dass der Bungalow, den unser Sohn gemietet hat, etwas weit von uns entfernt liegt.

…ein grosszügiger Bungalow

Aber da unsere Jungmannschaft die Fahrräder dabei hat, ist auch dies kein Problem.

Zum Abendessen treffen wir uns mit Andy und seiner Familie (Alexia, Selina und Chiara) bei uns.

Wir schlafen danach wunderbar, denn auf dem CP herrscht totale Ruhe.

 

Montag, 10.September

Das Frühstück wird nun, zu meiner Freude 🙂 jeden Morgen bei uns stattfinden – es macht ja keinen Sinn, wenn Andy auch alle Zutaten fürs Frühstück einkaufen müsste.

Täglich unternehmen Ruedi und ich einen Morgenspaziergang zum Lädeli auf dem CP um frische Brötchen zu kaufen.

Danach entscheiden Ruedi und ich uns heute für einen Ausflug auf die Insel Lindau.

Nur wenige Schritte vom CP entfernt fährt der Stadtbus nach Lindau. In ca. 20 Minuten erreichen wir so die Insel.

…die Insel im Modell

Zuerst ein Spaziergang durch den blühenden und total ruhigen Stadtgarten

Nun schlendern wir durch die Gassen der Altstadt zum See

im Vordergrund der Neptunbrunnen, im Hintergrund das Stadtmuseum

eine grosszügige Fussgängerzone

der 20 Meter hohe Mangturm aus dem 12.Jh.

die Hafeneinfahrt mit dem Leuchtturm, gilt als schönste am Bodensee

Der Promenade entlang reiht sich ein Restaurant ans andere.

der Blick nach Bregenz und zum Pfänder, dem Hausberg von Bregenz

Ein nach oben hin breiter werdendes Haus, wie ich es eher von der Bretagne her kenne, speziell vom Städtchen Vannes.

Die historische Kaserne, heute befinden sich darin 50 Wohnungen

Zurück auf dem CP gehen wir alle gemeinsam zum Essen ins „Wirtshaus“

Das Essen ist super, nur die Portionen etwas allzu gut gemeint!

 

Dienstag, 11.September

Nach dem gemeinsamen Frühstück fahren Ruedi und ich an den Bodensee. Eine wunderschöne Fahrt…

…kilometerweit durch Obstplantagen

Unser erstes Ziel ist Wasserburg am Bodensee, 5 km westlich von Lindau.

Wasserburg gilt als staatlich anerkannter Luftkurort. Es ist ein extrem ruhiges, idyllisches Dörfchen.

der Blick über den Bodensee – zum Schweizer-Ufer

die Kirche und das Museum

die Kirche St.Georg

das Schloss Wasserburg, heute ein Hotel

…und viel Kunst entlang der Promenade (es befinden sich 26 solcher Skulpturen in Wasserburg)

Die nächstliegende Gemeinde von Wasserburg ist die Wein-Gemeinde Nonnenhorn. Eigentlich hatte ich hier ein Kloster oder sowas ähnliches erwartet, aber der Name hat der Geschichte nach nichts mit Nonnen zu tun, es ist aber nicht klar, woher der Name stammt.

Der Narrenbrunnen der Narrenzunft – er stellt den Traubenhüter und die Reblaus dar.  Er soll an die alte Tradition des Weinbaus im Ort erinnern.

auch hier Kunst, allerdings der etwas anderen Art

Ab hier fahren wir noch etwas durchs Hinterland – und wie könnte es anders sein – durch weite Obstgärten.

Ganz zufällig gelangen wir an den Degersee, der mitten in einem Wald liegt. Ein hübsches Plätzchen mit einem netten Restaurant. Im See kann auch gebadet werden.

Zurück auf dem CP geniessen wir den schönen Spätsommer-Abend bei einem gemeinsamen Raclette.

 

Mittwoch, 12.September

Den heutigen Vormittag verbringen wir auf dem CP…der Platz hat doch einiges zu bieten.

…der sogenannte „Seerosenteich“, ich habe zwar keine Seerosen entdecken können

…der Ententeich

…und der Karpfenteich, hier darf sogar gefischt werden

der Waldspielplatz

der Spielplatz

…da werden selbst Männer wieder zu Kindern 🙂

der Pool

Hier sitzen wir beim gemeinsamen Picknick

Das Kastaniensammeln beim Wohnwagen gehört auch zum täglichen Programm. Eine Freude für Gross und Klein…nur leider sind unsere Zahnstocher zu schwach um „Kastanien-Tierli“ zu basteln 🙁 aber es gibt auch andere Spiele mit diesen schönen braunen Kugeln.

Am Nachmittag planen Ruedi und ich einen Spaziergang zum Weissenberger-Weiher, der geschätzt etwa einen Kilometer vom CP entfernt liegt.

Wir starten beim CP und folgen einem schönen Waldweg

Eine einmalige Pflanzen-Vielfalt wird uns auf diesem kurzen Spaziergang geboten

Doch leider endet der Weg plötzlich im Nichts…das heisst wir stecken in den Ranken der wilden Brombeeren und sonstigem Gestrüpp buchstäblich fest. Vor uns liegt das Bahntrasse – also können wir nur umkehren 🙁

Irgendwie und irgendwo haben wir die falsche Abzweigung erwischt. Jä nu, so nehmen wir halt den Weg zurück zum CP unter die Füsse.

Zum Abendessen sind wir heute bei Andy und Alexia eingeladen. Wir geniessen es natürlich, so bekocht zu werden.

Nun noch ein Abendspaziergang zum Ententeich

 

Donnerstag, 13.September

Immer noch können wir im Freien frühstücken – und das Mitte September

Zum Angebot des CP gehört auch ein Streichelzoo, eine Freude natürlich speziell für Selina.

aber auch der Spielplatz ist immer wieder gefragt

Am Nachmittag unternehmen Ruedi und ich noch eine „Fahrt ins Blaue“, in der nahen Umgebung, einfach so über Land.

Mitten im Wald stossen wir auf eine total versteckte Waldschenke – sie hat leider erst am Abend geöffnet

Hier geht’s entlang der Leiblach, die hier ein kurzes Stück die Grenze zu Österreich bildet.

Auf der Rückfahrt zum CP legen wir noch einen kurzen Halt beim Campingshop „Reimo“ in Sigmarszell ein, wo wir uns einen neuen Campingtisch anschaffen, hat der alte doch schon über 10 Jahre auf dem Buckel.

Da es der letzte Abend zusammen mit unserer Jungmannschaft ist, gehen wir zum Essen in die Pizzeria.

 

Freitag, 15.September

Nach dem Frühstück reisen Andy und seine drei Frauen ab.

Wir dürfen noch einen weiteren Tag hier verbringen. Das heisst, wir unternehmen einen Ausflug ins 8 km entfernte Bregenz, das ja bekanntlich in Österreich liegt. Wir umfahren diese Stadt immer wieder und haben sie noch nie besucht.

Die Seebühne, wo jeweils die Bregenzer-Festspiele stattfinden

hier wird gerade eine Kulisse abgebaut

Wir spazieren durch den Park und der Promenade entlang

hier im Hintergrund einmal mehr der Bregenzer Hausberg, der Pfänder

…und immer wieder der Zeppelin, der über dem Bodensee schwebt

Hier der Blick nach Lindau

das Rathaus von Bregenz

die Seekapelle aus dem 15. Jh.

die Fussgängerzone

Für die Heimfahrt wählen wir die Route dem See entlang

Hier kommen wir zurück nach Deutschland

Heute Abend wird grilliert – wir geniessen einen weiteren wunderschönen Abend, es ist immer noch sehr warm für die Jahreszeit.

 

Samstag, 15.September

Der Himmel ist erstmals bedeckt. Wir entscheiden uns für eine weitere „Fahrt ins Blaue“, auch diesmal in der näheren Umgebung.

Anfangs befinden wir uns wieder mitten in den „Äpfeln“ 🙂

…aber auch Birnen und Kürbisse wachsen hier in grossen Mengen.

Ganz zufällig kommen wir beim Schloss Giessen vorbei. Es ist jedoch in Privatbesitz

im Schlossgarten

Auf der Weiterfahrt…hübsche kleine Dörfchen

…und weites Land.

Immer wieder sehen wir Hopfenfelder, die meisten allerdings bereits abgeerntet.

Einen kurzen Halt legen wir beim idyllischen Kreuzweiher bei Neukirch ein, es ist dies ein Naturschutzgebiet

Kurz danach erreichen wir ein weiteres Mal den Degersee, auch diesmal können wir einer Rast im gemütlichen Restaurant-Garten am See nicht widerstehen.

Ich gönne mir einen Gaumenschmaus – einen Flammkuchen mit Äpfeln und Zimt…mmmhhh, ist der fein….

In dieser Gegend findet man sehr viele dieser hübschen kleinen Seen und Weiher…

…so auch den Muttelsee in der Nähe von Tettnang.

Nun machen wir uns auf die Rückfahrt zum CP, dabei entdecken wir eine Hinweistafel zum Schloss Achberg. Mal sehen, ob sich ein Abstecher lohnt.

Vom Parkplatz führt ein kurzer Fussweg zum Schloss

…wir sind total überrascht – was wir hier antreffen – ein barockes Kleinod aus dem 16.Jh. Bereits 1335 wird an dieser Stelle eine Burg erwähnt, wo später auf den mittelalterlichen Mauerresten das Schloss erbaut wurde.

Für 6 Euro/ Person dürfen wir die vier Stockwerke des Schlosses besichtigen.

Momentan findet im Schloss eine Kunstausstellung statt

einmalig sind die Stuckatur-Decken

Zurück auf dem CP ist bereits wieder Zeit fürs Abendessen. Da es unser letzter Abend im Gitzenweiler-Hof ist, verwöhnen wir uns mit einem Essen im Restaurant.

…der Ausblick von der Terrasse der Pizzeria

 

Sonntag, 16.September

Nach einem gemütlichen Frühstück machen wir uns auf die Heimreise.

Wir wählen, wenn immer möglich, die Sonntage zum Fahren, da dann keine LKWs unterwegs sind und allgemein weniger Verkehr herrscht…so auch heute.

Da heute der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag gefeiert wird, sind die Kirchen beflaggt.

auch im Thurgau reifen die Äpfel

kurz vor Weinfelden macht unser Auto den 200’000sten Kilometer!

unser Hausberg, der Ottenberg

Nachdem wir den Wohnwagen in Pfyn eingestellt haben, erreichen wir noch vor dem Mittag unser Zuhause in Weinfelden.

Einmal mehr zeigt sich, man muss gar nicht weit wegfahren und schon entdeckt man eine neue und interessante Gegend, wie in dieser Woche in der Nähe von Lindau am Bodensee. Ganz speziell genossen wir natürlich das Zusammensein mit Andy und seiner Familie. Die Zeit verging nur allzu schnell.

 

 

Eine Woche Camping Alpsee (Allgäu) Aug.18

Nach zwei Wochen auf dem Campingplatz am Tennsee (Oberbayern),

siehe hier:

Zwei Wochen Camping Tennsee (Oberbayern) Aug.18

…fahren wir heute ins Allgäu.

Es ist Samstag, der 18.August 

Bis Immenstadt geniessen wir eine angenehme Fahrt, zwar mit ziemlich viel Verkehr, vor allem aber in der Gegenrichtung.

Bald schon ändert sich die Landschaft, die hohen Berge machen einer sanften Hügellandschaft Platz.

Da bei Immenstadt die Autobahnausfahrt „Süd“ gesperrt ist, müssen wir eine echt komplizierte Route fahren um den CP am Alpsee zu erreichen…zudem ist die Zufahrt zum CP sehr eng – kreuzen nicht mal  mit dem PW möglich.

So sind wir froh am Ziel zu sein.

https://www.alpsee-camping.de/

Wir sind zum ersten Mal hier und sind etwas enttäuscht, als wir den wahrscheinlich kleinsten Platz zugewiesen bekommen, obwohl wir reserviert hatten.  Aber der CP ist voll besetzt.

Wir stellen nur das kleine Vorzelt auf, denn das Wetter ist momentan sehr schön, sogar sommerlich heiss.

Wir mieten ein Privat-Badezimmer,

von dort aus hat man den Überblick über den CP

Ein paar Worte zum Campingplatz: Positiv: – die Lage ist super, direkt am See (Bademöglichkeit) und am Spazierweg, – das Personal ist nett und hilfsbereit, – das Privatbadezimmer ist modern, gross und wird alle zwei Tage gereinigt (über die allgemeinen Sanitäranlagen kann ich nichts sagen, war nie dort). Negativ: – die Stellplätze sind klein und zu nah beieinander, – es gibt kein Restaurant und nur einen kleinen Shop, so für das Nötigste, – die Zufahrt zum CP ist zu schmal.

Diese Beurteilung entspricht nur meinem persönlichen Empfinden.

 

Sonntag, 19.August

Heute findet am Alpsee direkt vor dem CP ein Grossanlass statt – der Allgäu Triathlon. Die Wassertemperatur beträgt übrigens 23,2°.

Der seit 1983 bei Immenstadt im Allgäu,  im südlichsten Landkreis Deutschlands ausgerichtete Allgäu Triathlon, ist die traditionsreichste deutsche Triathlon-Veranstaltung, in deren Rahmen bisher eine Weltmeisterschaft, zwei Europameisterschaften und elf deutsche Meisterschaften ausgerichtet wurden.

Im Hintergrund kann man knapp die Schwimmer erkennen

hier geht die „Olympia-Disziplin“ an den Start.

entsprechend viele Zuschauer sind da, die die 2000 ! Athleten anspornen

Wir sind nicht so für Menschenmassen und entscheiden uns daher für einen Spaziergang dem Flüsschen Aach entlang zum kleinen Alpsee.

im Hintergrund der Kletterpark

ein wirklich schöner Spazierweg

der kleine Alpsee

jeder Abfalleimer am Wegrand ist mit einem Kunstwerk geschmückt

Eigentlich wollten wir diesen hübschen See umrunden, aber auf halber Strecke ist der Weg gesperrt, da die Fahrradroute des Triathlon hier vorbeiführt.

So gehen wir zurück und besuchen dafür das Dörfchen Bühl mit seinen zwei Kirchen, der doppelstöckigen St, Stephans-Kirche mit der Grabeskirche

…und der Loretokapelle, dies ist eine maßstabsgetreue Nachbildung der Original Kapelle, welche in Ancona – Italien steht.

Nun noch ein kurzer Spaziergang ein Stück dem grossen Alpsee entlang

hier führt ein kleines Floss über den Sumpf

Den Nachmittag verbringen wir auf dem CP, es ist zu heiss um noch etwas zu unternehmen (30,6°).

 

Montag, 20.August

Nach dem gestrigen Triathlon-Rummel ist heute wieder Ruhe eingekehrt.

Das Wetter ist auch ganz okay…so geht es heute auf den Mittagberg, welcher ein Teil des Naturparks „Nagelfluhkette“ ist.

Von Immenstadt aus führt uns Bayerns längste Sesselbahn (2’230 m lang) hinauf zum Mittaggipfel (1’452 m ü.M.)

die Bergstation

leider ist die Sicht alles andere als klar

Ab hier spazieren wir hinauf zum Bärenköpfle (1’463 m), wo das Gipfelkreuz steht. Der Weg ist gesäumt mit Silberdisteln. Ich liebe diese Blume!

aber auch der langstielige Enzian ist gut vertreten

Vom Gipfel aus sind verschiedene Wanderungen möglich, wir wählen diejenige zur Alpe Oberberg. Es ist ein steiler Abstieg und es kommen uns Zweifel, ob wir uns auf der richtigen Route befinden. Auch ist der Weg über dieses Wurzelgeflecht nicht gerade einfach.

Aber schlussendlich hat sich die Mühe gelohnt. Eine wunderschöne, mit Blumen geschmückte Alpwirtschaft erwartet uns und  dazu ein feines Stück Himbeerkuchen.

Wir geniessen die Ruhe, denn es kommt kaum jemand hier vorbei.

Nun haben wir die Wahl, entweder hinauf zur Bergstation – oder hinunter zur Mittelstation des Sesselliftes zu wandern. Wir entscheiden uns für die Mittelstation.

Wir kommen dabei an weiteren Alpwirtschaften vorbei, so an der Alpe Schwanden und der Alpe Mittag.

also an Einkehr-Möglichkeiten fehlt es nicht 🙂

Hier sieht man den grossen und den kleinen Alpsee und im Vordergrund die Mittelstation der Bahn

auch hier Silberdisteln

Ab der Mittelstation lassen wir uns vom Sessellift hinunter nach Immenstadt bringen.

…hier nochmals die beiden Seen, vom Sessellift aus gesehen

Immenstadt

Auch heute ist der Nachmittag wieder sonnig und total heiss.

Den Abend verbringen wir mit einem Spazierweg dem See entlang, der Weg verläuft direkt vor dem CP.

Seit 2003 befährt die „Santa Maria Loreto“ den Großen Alpsee bei Immenstadt im Allgäu. Die „Santa Maria Loreto“ ist ein Personenfahrgastschiff unter Segeln, das nach dem Vorbild eines mittelalterlichen Lastenseglers gebaut wurde. 

ein kleiner Badestrand

 hier geniessen wir nun den Sonnenuntergang.

 

Dienstag, 21.August

Nichts mit Ausschlafen – ein wolkenloser Morgen begrüsst uns, da zieht es einen direkt aus den Federn.

Morgenstimmung am See

Unsere heutigen Ziele sind zum einen die Hörnerbahn bei Bolsterlang und zum andern Oberstdorf, wo wir uns vor allem einen CP ansehen möchten.

Mit der Hörnerbahn schweben wir von 940 m auf 1’540 m ü.M. hinauf.

Unser Ziel ist nun das Berghaus Schwaben…hier in der Bildmitte zu sehen.

Hier finden wir ganze Farn-Felder

…aber auch sonst eine vielfältige Alpenflora

Nur führt uns der Weg zuerst weit hinunter zu einer Alphütte und dann ebenso weit wieder hinauf. Aber die Mühe hat sich gelohnt, denn im Berghaus Schwaben gibt’s eine feine Zwetschendatschi. Hier erfahren wir auch, dass es zurück zur Bahn-Bergstation einen Höhenweg gibt, der nicht zur Alp hinunter führt.

Dieser Weg verläuft zwar weitgehend eben, ist aber alles andere als einfach.

Dafür lassen wir uns nun per Seilbahn nach Bolsterlang hinunter bringen.

Ab hier sind es nur noch 7 km bis Oberstdorf. Ich bin überrascht, was für eine lebhafte Stadt uns hier erwartet.

Oberstdorf ist übrigens die südlichste Gemeinde Deutschlands.

Mit 17.000 Betten und 2,4 Millionen Übernachtungen im Jahr gehört der Ort zu den Tourismus-Magneten in Deutschland. 

die einstige Seelenkapelle, heute die Kriegergedächtniskapelle

Kunst im Stadtpark

Nach einem Bummel durch die belebte Fussgängerzone, wollen wir uns mal den CP „Rubi Camp“ ansehen. Es ist ein sehr gepflegter CP mit grossen befestigten Stellplätzen und wir können uns vorstellen irgendwann unseren Urlaub hier zu verbringen.

https://www.rubi-camp.de/campingplatz/

Nun noch ein kleiner Abstecher nach Österreich – und zwar fahren wir bis zuhinterst ins Kleinwalsertal nach Baad. Ein nettes Tal mit schmucken Dörfchen Aber wir fragen uns, was das Tal so attraktiv macht (?)…ich denke man muss wirklich begeisterter Wanderer sein um hier seinen Urlaub zu verbringen…ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

Im „Kuhstall“ gönnen wir uns ein frühes Abendessen – eine „Brotzeit“.

Nun geht die Fahrt zurück zum Alpsee…

…wieder vorbei an Oberstdorf

 

Mittwoch, 22.August

Wieder nichts mit Ausschlafen 🙂  das Wetter ist allzu schön.

Wir möchten mal die Strasse testen, die vom CP nach Isny führt, ob sie Wohnwagen-tauglich ist, denn das wäre eine willkommene Abkürzung für unsere Heimfahrt vom kommenden Sonntag.

Fazit: die Strasse ist perfekt.

Der Ausflug nach Isny lohnt sich allemal. Es ist ein ruhiges, gefälliges Städtchen mit einer schönen Fussgängerzone.

Partnerstädte

das Kurhaus am Kurpark

Eine Besonderheit dieser ehemaligen Reichsstadt ist, dass die Gesamtanlage der Altstadt unter Denkmalschutz steht.

Der Steuerzahlerbrunnen

Dargestellt ist symbolisch der Steuerzahler durch die Kuh, welche durch den Beamten gemolken wird. Die Milch entläuft jedoch durch die löchrigen Milchkrüge und wird am Boden von einer Katze aufgeleckt. So ist diese sprichwörtlich „für die Katz“, während der Rest „den Bach nab geht“ und in einem kleinen Bachlauf entfließt.

das Rathaus

Auf der Rückfahrt nach Immenstadt…

…legen wir einen Halt in Diepolz ein und besuchen das dortige Bergbauernmuseum.

Auch dieser Besuch lohnt sich, obwohl die ganze Anlage grösstenteils für Kinder ausgelegt ist.

Im begehbaren Kuhmagen wird erklärt, wie das Gras zur Milch wird

ein Traktoren-Parcours für Kinder

Mir gefällt vor allem das historische Bauernhaus.

ein Schnittlauchbrot zum Zmittag

Nach einer kurzen Mittagsrast im Restaurant der Museumsanlage mit einmaliger Aussicht, fahren wir zurück zum CP.

Die Kirche von Diepolz

Kurz vor Immenstadt noch der Ausblick über den grossen Alpsee und dem CP unten links.

Heute soll wettermässig der letzte schöne Abend sein, daher geniessen wir ihn im Strandrestaurant beim CP, bei einer Pizza und einem guten Glas Wein.

 

Donnerstag, 23.August

Der Himmel ist bedeckt und Regen ist angesagt. Wir unternehmen einen Ausflug per Auto. Unsere Söhne mit ihren Familien verbringen immermal wieder Ferien im Kinderhotel in Oberjoch. Wir möchten uns dieses Oberjoch mal ansehen. Von Immenstadt aus sind es 20 km.

Eine kurvenreiche Strasse…

…führt hinauf ins höchstgelegene Bergdorf Deutschlands.

Unterwegs legen wir bei einem genialen Aussichtspunkt einen Halt ein, von wo aus wir einmaligen Ausblick über das Ostrachtal geniessen.

Das Dorf selber hat nicht gerade viel zu bieten…

…aber im Kinderhotel würde es mir echt gefallen 🙂

So ziehen wir schon bald weiter und zwar hinunter zum Grüntensee

Hier ist nicht der See die Hauptattraktion, sondern der Kletterwald.

…auch das Gurtenanziehen muss geübt sein

Nach einem Drink im Restaurant fahren wir zurück zum CP.

Hier kann ich nicht widerstehen – ich kaufe zwei grosse Kürbisse 🙂

Jetzt noch eine Lesestunde im Liegestuhl, bevor zum Abendessen grilliert wird.

 

Freitag, 24.August

Der Himmel ist bedeckt und es fallen immer wiedermal ein paar Regentropfen.

Wir sind bereits seit sechs Tagen bei Immenstadt und haben die Stadt noch gar nicht gesehen. Also holen wir das heute nach.

Wir sind freudig überrascht, in der Innenstadt mit der weitläufigen Fussgängerzone finden wir viele schöne Geschäfte, kleine Parks und nette Strassencafés. Die Innenstadt wirkt zwar etwas ausgestorben – ob es am trüben Wetter liegt?

Schloss Immenstadt

die Fussgängerzone

die Mariensäule auf dem Marienplatz, dahinter das Rathaus

der Stadtgarten

Es gibt viele Skulpturen zu entdecken.

  

eine weitere kleine Parkanlage

Inzwischen haben viele den CP verlassen, denn fürs Wochenende ist Regenwetter angesagt. Wir werden aber durchhalten und erst am Sonntag heimreisen. Am Nachmittag scheint zwar wieder die Sonne.

Hier noch ein Satz zum Klima von Immenstadt (aus dem Internet): Der extrem hohe Jahresniederschlag beträgt 1916 mm. Er gehört damit zu den höchsten von den Messstellen des Deutschen Wetterdienstes erfassten Werten. 

Da hatten wir ja direkt Glück 🙂

 

Samstag, 25.August

Unser letzter Tag am Alpsee. Seit gestern Abend regnet es immer wieder. Während einer Trockenphase packen wir das Vorzelt ein.

Am Nachmittag führt uns der „Ausflug“ ins Einkaufszentrum (V-Markt), bei strömendem Regen.

Danach noch eine Fahrt dem grossen Alpsee entlang.

Am Abend gehen wir ins Restaurant „Alpsee“ zum Wildessen. Es war wunderbar. Das gemütliche Restaurant ist nur wenige Schritte vom CP entfernt.

So sieht der Alpsee an einem Regentag aus

 

Sonntag, 26.August

Nach einer Regennacht ist uns die Sonne hold und sie trocknet mit ihren warmen Strahlen sogar noch unsere Markise.

Für die Heimfahrt wählen wir die Route: Isny…

…Wangen,

Bregenz (Pfändertunnel), bei Au überqueren wir die Grenze zur Schweiz und fahren dem Bodensee entlang

…zuerst nach Pfyn, wo wir den Wohnwagen in die Box stellen und dann heim nach Weinfelden.

Wir sind immer dankbar, wenn wir auf gelungene, pannenfreie und interessante Tage/Wochen zurück schauen dürfen…wie auch diesmal. Auch wenn wir uns schon so oft am Tennsee aufhielten, ist es doch immer wieder schön. Das Allgäu dagegen war für uns Neuland und wir sind sicher, dass wir diese Gegend in absehbarer Zeit wieder bereisen werden.

 

Zwei Wochen Camping Tennsee (Oberbayern) Aug.18

Sonntag, 5.August

Heute starten wir zu unserem 3-wöchigen Aufenthalt in Süddeutschland, das heisst 2 Wochen Oberbayern (Camping Tennsee) und 1 Woche Allgäu (Camping Alpsee).

Was für ein Sonnenaufgang!

Da ich in den letzten Jahren bereits mehrmals Reiseberichte zu Aufenthalten am Tennsee veröffentlicht habe, will ich mich hier nicht allzu sehr wiederholen. Wir halten uns jetzt nämlich bereits zum 8.Mal hier auf.

Für Interessierte – siehe meine früheren Berichte in der Rubrik links: „Europareisen“, dort unter „Oberbayern“,

oder hier die Homepage des Campingplatzes: https://www.camping-tennsee.de/

Hier nur ein paar Eindrücke der zwei Wochen am Tennsee:

die Rezeption und das Restaurant des CP

unser Platz

das Wettersteingebirge vom CP aus gesehen

der Campingplatz

 

Montag, 6.August

Eine Wanderung von Krün über die Goas-Alm und die Buckelwiesen nach Mittenwald.

Der CP liegt übrigens auf dem Gemeindegebiet von Krün.

der Blick von der Goas-Alm zum Wettersteingebirge bis hin zur Zugspitze

das Karwendel-Gebirge (im Gegenlicht)

unterwegs nach Mittenwald

Eine der berühmten Buckelwiesen, die man in dieser Gegend immer wieder antrifft.

https://de.wikipedia.org/wiki/Buckelwiesen

der Schmalensee

Nun erreichen wir Mittenwald mit seinen hübschen, blumengeschmückten und mit Lüftelmalereien verzierten Häusern.

 

Dienstag, 7.August

Heute ist ein Ruhetag angesagt, das heisst wir haben gestern Abend bemerkt, dass wir knapp einen Meter neben unserer Parzelle stehen. Da mussten wir das Vorzelt nochmals abbauen, den Wohnwagen um einen Meter verschieben und das Vorzelt wieder aufbauen …da war der Tag auch schon fast gelaufen. Da rechts und links niemand stand als wir ankamen, haben wir die Grenzen falsch abgeschätzt – es ist eben nicht so klar abgegrenzt, aber es befindet sich da zwischen den einzelnen Parzellen immer ein ganz kleiner „Schachtdeckel“, der aber war ganz im Gras versteckt und wir richteten uns nach dem Stromverteilkasten. Jä nu, so bekommen wir Routine im Vorzeltaufstellen.

 

Mittwoch, 8.August

Wie jedes Jahr ein Mal, unternehmen wir heute einen Ausflug zur Engalm, die bereits im Tirol (Österreich) liegt.

hier ein Zwischenhalt an der Isar

auf dem grossen Ahornboden

https://de.wikipedia.org/wiki/Ahornboden

ein gemütlicher Spaziergang von Eng zur Engalm

Hier nur sechs der vielen wunderschönen Häuser der Engalm, des grössten Almdorfes Europas

ein Teil des Karwendelgebirges, mal von der anderen Seite gesehen

Während eines abendlichen Gewitters geniessen wir ein feines Raclette im Vorzelt

 

Donnerstag, 9.August

Eine Wanderung von St.Anton zum Lautersee und zurück zum Kranzberg-Lift

der Lautersee von St.Anton aus gesehen

der Lautersee, ein Badsee

der Blick zum Karwendel und über Mittenwald

 

Freitag, 10.August

Ein Ruhetag mit einem spannenden Buch

Am Abend lädt mich Ruedi ins Restaurant des CP zu einem feinen Essen ein – und zwar zu einem butterzarten Chateaubriand.

Der Chef, Herr Zick persönlich, serviert uns diese Köstlichkeit

 

Samstag, 11.August

Das Wetter ist ganz akzeptabel, jedenfalls trocken und meistens scheint sogar die Sonne.

Die heutige Wanderung führt uns vom Seewald-Alm-Parkplatz (zwischen Seefeld und Mösern) zur Friedensglocke.

https://www.tirol.at/reisefuehrer/ausflugstipps/ausflugsziele/a-friedensglocke-moesern

Ein wirklich lohnenswerter Spaziergang, der unterwegs an sieben Stationen Anregung zur Selbstbesinnung und Nachdenklichkeit anbietet.

dies ist die Zusammenfassung der sieben Stationen

dies sind zwei der Tafeln, wie sie bei den Stationen stehen

Eine der Stationen liegt am idyllischen Mösern-See, den wir nun umrunden

ein Stück weit verläuft parallel zum Friedensglockenweg der Eiszeit-Trail

Welchem der drei Wege sollen wir nun folgen, dem Hundegassiweg sicher nicht, der Jakobsweg ist etwas allzu weit, nehmen wir doch den Friedensglockenweg    🙂

Hier erreichen wir unser Ziel, die Friedensglocke

Zurück zur Seewald-Alm folgen wir anfangs dem „Zaunweg“

Zäune sind ein wichtiges Element unserer Kulturlandschaft, sie sind ein Teil unserer Identität. Sie gehören zu den ältesten Zeugnissen bäuerlicher Kultur. Die Errichtung historischer Zaunformen soll die alte Tradition des Zaunbaues neu beleben, das Wissen um die handwerklichen Fertigkeiten erhalten, den ländlichen Charakter unseres Dorfes. (Text aus dem Internet)

Diese drei Figuren verkörpern Freude, Hoffnung und Geduld

Auf dem letzten Stück zur Seewald-Alm folgen wir der Strasse

 

Sonntag, 12.August

Ganz unerwartet scheint die Sonne vom wolkenlosen Himmel. Heute steht der Kranzberggipfel auf dem Programm.

Der Aufstieg ab St.Anton ist anstrengend, aber lohnenswert.

Der Ausblick vom Hohen Kranzberg über den Wildensee und dahinter das Isartal.

immer den Wetterstein im Blickfeld

Vom Hohen Kranzberg aus wandern wir hinunter zum Ferchensee und umrunden diesen idyllischen Badsee.

Nun führt der Weg rauf und runter zum Lautersee.

Nach einer kurzen Verschnaufpause nehmen wir noch das letzte Stück Weg unter die Füsse, das uns zurück zur Kranzberglift-Talstation führt. Die Wanderung dauerte 4 Stunden (reine Marschzeit, inkl. Seeumrundungen)

Karwendel und Mittenwald

 

Montag, 13.August

Entgegen aller Wettervorhersagen ist uns nochmals ein sonniger Tag beschert.

Wir nutzen dies für einen Ausflug auf die Zugspitze (2’962 m ü.M.)

Wir wählen die neue Bayrische-Seilbahn vom Eibsee aus (Inbetriebnahme Dezember 2017), weitere Möglichkeiten wären die Zahnradbahn von Garmisch oder die Tiroler-Seilbahn von Ehrwald aus.

Der Blick hinunter zum Gletscher

oben auf dem Gipfel ein kurzer Abstecher ins Tirol 🙂

…und wieder zurück nach Bayern

Mit der Gletscher-Seilbahn fahren wir hinunter zum Gletscher

Hier, knapp unter dem Gipfel, steht das „Schneefernerhaus“, einst ein Hotel, heute Umweltforschung und Klimabeobachtung, weltweit einzigartig.

dies ist die  höchstgelegene Kapelle Deutschlands

bei einem Drink im gemütlichen Restaurant sind wir ganz alleine

zurück auf dem Gipfel

…das goldene Kreuz, da hinauf haben wir uns dann doch nicht gewagt

auf der Fahrt hinunter nach Eibsee

 

Dienstag, 14.August

Ein Regentag…

…wie gut ist es doch bei Regenwetter ein geräumiges Vorzelt zu haben.

Trotz garstigem Wetter unternehmen wir am Vormittag eine kurze Wanderung.

Der Herbst ist nicht mehr weit – die Herbstzeitlosen blühen.

die Kapelle Maria Rast

Buckelwiesen

trotz Regenjacke und Schirm werden wir ganz schön nass

 

es schütte aber auch grad wie aus Kübeln

Wieder zurück, halte ich mich grad im Wohnwagen auf, als doch plötzlich jemand meinen Namen ruft – ich traue meinen Augen nicht, da stehen unsere Freunde aus der Schweiz. Wir hatten nichts voneinander gewusst – und da sagt man es gebe keine Zufälle 🙂 …was für eine Freude.

Da sich das Wetter inzwischen gebessert hat, fahren Ruedi und ich nach Mittenwald und bummeln durch die Fussgängerzone.

 

Mittwoch, 15.August 

Es scheint ein sonniger und warmer Tag zu werden. Wir beschliessen nach Bad Tölz zu fahren – ein Städtchen, das uns besonders gut gefällt.

Auf der Isar-Mautstrasse fahren wir bis Vorderriss und von dort sind es nur noch 25 km bis Bad Tölz. Dabei überqueren wir den Sylvenstein-Stausee auf der „Faller-Klamm-Brücke“.

Bad Tölz liegt an der Isar

Schön ist es durch der grosszügigen Fussgängerzone zu bummeln, die gesäumt ist von schmucken Häusern. Da heute ein kirchlicher Feiertag ist (Maria Himmelfahrt) sind die Geschäfte geschlossen und daher kaum jemand unterwegs.

Nun noch einen Spaziergang der Isar entlang

Hier im Hintergrund sieht man den Kalvarienberg mit der Kreuzkirche und der Leonhardtkapelle. Da wir aber im letzten Jahr da hinauf gestiegen sind, lassen wir das heute.

Danach fahren wir nach Benediktbeuren und besuchen das immer wieder sehenswerte Kloster.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Benediktbeuern

Im Schlossgarten-Restaurant gönnen wir uns einen Imbiss…

ein wunderschönes, total ruhiges Plätzchen

Die Heimfahrt führt uns vorbei am Kochelsee und am Walchensee.

Am Abend verbringen wir eine gemütliche Zeit beim gemeinsamen Essen mit unseren Freunden im Restaurant – man hat sich ja immer viel zu erzählen 🙂

 

Donnerstag, 16.August

Jedesmal wenn wir mit der Bahn zur Rosshütte hinauffahren, sehen wir von der Bahn aus den wunderschönen Kaltwassersee. Heute wollen wir diesen Bergsee mal aus der Nähe erleben.

Wir nehmen auch heute ab Seefeld die Standseilbahn bis hinauf zur Rosshütte (1’760 m).

Von dort wandern wir nun hinunter zum See. Der Kaltwassersee ist ein Speichersee, das Wasser wird im Winter zur Beschneiung des Skigebietes genutzt.

Ein einmalig schöner Panoramaweg lädt zu einem Spaziergang um den See ein.

Von Kaltwassersee aus führt der Weg zur Hochegg-Alm (1’545 m). Hier gönnen wir uns einen kleinen Imbiss – mit super Aussicht hinunter nach Seefeld.

Gestärkt wählen wir nun die Forststrasse hinunter nach Seefeld (1’230 m), eine andere Möglichkeit wäre der Wanderweg, welcher dem Bahntrasse folgt und extrem steil ist.

Der Weg führt meist durch einen lichten Wald.

Nach ca. 2 Stunden (wir nehmen’s immer gemütlich) erreichen wir die Talstation der Rosshütte-Bahn.

Wir haben immerhin 530 Höhenmeter geschafft – wenn auch bergab 🙂

Den Nachmittag nutzen wir um das Vorzelt abzubauen, denn für morgen sind Gewitter angesagt und wir möchten das Vorzelt trocken einpacken – am Samstag ziehen wir nämlich weiter.

 

Freitag, 17.August

Frühstück an der Sonne, bereits ohne Vorzelt

Den schönen Morgen nutzen wir für eine weitere Wanderung von St.Anton aus und zwar zur Korbinianhütte, ein Ort der uns immer wieder gefällt.

auch hier Buckelwiesen

Gerne hätten wir hier einen Kaffee getrunken, aber das Restaurant hat leider noch nicht geöffnet…das hat man davon, wenn man so frühmorgens unterwegs ist.

die Tiroler-Alpen…

…und immer wieder der Karwendel

So ziehen wir weiter hinunter zur Kranzberglift-Talstation, dabei durchqueren wir den grossen Buchenwald.

Diese Kurz-Wanderung war uns dann doch etwas zuwenig – so überlegen wir uns noch etwas zu unternehmen.

Es gibt in der näheren Umgebung 10 kleine Seen (Barnsee, Grubsee, Ferchensee, Lautersee, Wildensee, Luttensee, Isar-Stausee, Schmalensee, Geroldsee und den Tennsee, der momentan zwar trocken ist).

Der einzige den wir noch nicht kennen ist der Geroldsee, auch Wagenbrüchsee.

Wir fahren nach Gerold, einem zwar nicht sehr touristenfreundlichen Weiler – es gibt keinen Touristenparkplatz und auch die Wegweiser zum See muss man richtiggehend entdecken.

Der See ist ein sehr schöner Badsee – nur leider verläuft der ca. ein-stündige Rundweg  meist weit entfernt vom Ufer und etwa auf der halben Strecke sieht man den See überhaupt nicht.

auch hier blühen schon überall die Herbstzeitlosen

zurück in Gerold

Nach dem Mittag ziehen immer mehr Wolken auf – so packen wir schon mal alles zusammen.

Das Abendessen geniessen wir zum Abschied im Restaurant.

Morgen Samstag ziehen wir weiter an den Alpsee bei Immenstadt im Allgäu

…siehe hier

Eine Woche Camping Alpsee (Allgäu) Aug.18

 

 

Ein Ausflug nach Tengen DE

Heute am 31.Juli 2018 werden wir unsere Freunde besuchen,  die sich zurzeit auf dem Hegi-Familien-Campingplatz in Tengen DE aufhalten.

Wie schon seit Wochen herrscht wunderschönes, aber heisses Sommerwetter…auch für heute sind wieder 35°C angesagt.

Wir starten frühmorgens, denn unsere Freunde erwarten uns um 9 Uhr zum Frühstück.

Wir planen aber noch einen Zwischenhalt in Stein am Rhein einzulegen.

Die Sonne geht grad auf

Hier sieht man bereits den Bodensee und die Insel Reichenau

Die Strasse gehört uns

Schmucke Häuser in Ermatingen und Steckborn

Schön auch all die beflaggten Dörfer, denn morgen feiern wir den 1.August (Nationalfeiertag)

…dazwischen immer wieder der Blick über den Bodensee

Hier überqueren wir den Rhein und gelangen so nach Stein am Rhein

Das Städtchen liegt noch im Schatten, ist daher etwas schwierig zu fotografieren. …dafür sind die Touristen noch nicht hier 🙂

Einfach immer wieder sehenswert, all die bemalten Hausfassaden

Am Rheinufer

Wir verlassen Stein am Rhein

Schon bald überqueren wir bei Ramsen die Grenze zu Deutschland

Bei unseren Freunden auf dem Campingplatz werden wir mit einem feinen Frühstück verwöhnt

Was die Männer auch immer zu diskutieren haben!

Nun gibt es für die Kinder eine Abkühlung im Badsee des Campingplatzes

Hans-Peter hat inzwischen den Abwasch erledigt und stösst nun auch wieder zu uns.

Noch ein bisschen Boccia

Ein Modellboot ist unterwegs

Wir sind nun bereits wieder auf der Heimfahrt

…hier kurz vor Weinfelden

Es wurde schlussendlich ein wunderschöner, spontaner Ferientag!

 

Gripspfad, Walderlebnisweg und Barfussweg

Seit Tagen – oder sogar Wochen leidet die Schweiz unter einer Hitzewelle. Auch heute (27.Juli 2018) soll das Thermometer auf 35°C klettern.

Da wir trotzdem täglich etwas Bewegung brauchen, entscheiden wir uns heute für einen Spaziergang im Wald.

In Weinfelden lädt dazu der Gripspfad ein.

http://www.gripspfad.ch/

Fast parallel dazu verlaufen der Walderlebnispfad und der Barfussweg.

Das oberste Symbol steht für den Walderlebnispfad, das zweite für den Barfussweg und das unterste für den Gripspfad.

Hier beginnt der Gripspfad

– entlang der Route findet man 11 solcher Tafeln für mehr Fitness im Kopf 🙂

Kurz nach dem Start führt uns der Weg an der Waldschule vorbei.

http://www.schuletg.ch/waldschuleweinfelden/portrait

Die grünen Tafeln gehören zum Walderlebnisweg, mit verschiedenen Stationen zu Interessantem und Wissenswertem rund um das Thema Wald

Nun folgen wir ein kurzes Stück dem Waldrand

…mit einem weiten Blick übers Land

Hier sieht man wie trocken der Boden momentan ist

Parallel würde hier der Barfussweg verlaufen

Immer wieder stehen solche einfachen Sitzgelegenheiten am Wegrand

Schon ein bisschen Herbst-Feeling, es raschelt nämlich ganz schön unter den Füssen

Hier sieht man etliche Dachsbauten – da es aber nachtaktive Tiere sind, haben wir keinen Dachs angetroffen.

Immer wieder findet ein Sonnenstrahl den Weg durch das dichte Laubwerk und lässt die Blätter leuchten

Hier trägt fast jeder Baumstamm ein Efeukleid

Noch ein bisschen Vita-Parcours

Dies ist kein Wanderweg – dies ist ein ausgetrocknetes Bachbett

…nur gibt’s momentan keinen Bach 🙁

Hier wird anhand vieler Tafeln gezeigt wie weit die diversen Tiere springen können

Danach durchqueren wir sogar ein Stück Urwald 🙂

Nun zum Schluss noch ein bisschen Hirntraining 🙂

Wie gut tut doch so ein früher Vormittagspaziergang im kühlen Wald, an so einem heissen Sommertag – zudem war es total unterhaltsam.

Maila (Maislabyrinth) Langrickenbach TG

Schon letztes Jahr wollte ich mal das Maislabyrinth besuchen – habe es aber dann doch nicht gemacht. Nun aber heute brechen wir zu diesem „Abenteuer“ auf  🙂

Wir fahren ins knapp 10 km entfernte Langrickenbach.

Problemlos finden wir den Parkplatz, der etwas abseits des Labyrinthes liegt.

Der Weg zum Eingang führt an einem mit Sonnenblumen gesäumten Maisfeld entlang.

Der Eintritt fürs Labyrinth beträgt für Erwachsene Fr. 6.-, dabei bekommt man einen Zettel, auf dem man 10 Posten abstempeln kann – sofern man die Posten findet.

Der Maila-Löwe „Ruedi“ empfängt uns.

Hier beginnt das Abenteuer.

Eigentlich wäre die Strecke 2.33 km lang, aber ich denke mit all den Sackgassen und Fehlentscheidungen sind wir sicher fast das Doppelte gewandert 🙂

immer diese Sackgassen 🙂

Mais soweit das Auge reicht!

Aber es macht Spass – zudem spenden die extrem hohen Maispflanzen angenehmen Schatten.

Unterwegs im Labyrinth kommt man zu einer Aussichtsplattform. Hier sieht man, wie weitläufig das Maisfeld/das Labyrinth ist!

Yupiiii…wir haben den Ausgang gefunden 🙂

Es ist ein durstiger Tag – die Temperatur beträgt 26° im Schatten.

Auch sind wir hungrig nach diesem langen Marsch.

Es werden feine Speisen angeboten. Ich wähle Fisch-Chnusperli und Salat, Ruedi einen Burger und Pommes.

Noch sind wir fast alleine

Im „Öpfelgarten“ findet man lauschige Plätzchen…

…eine Grillstelle – das Feuer brennt bereits

…und einen schattigen Spielplatz…

…mit einem riesigen Sandkasten.

Inzwischen hat die Besucherzahl zugenommen

Hier sind wir bereits wieder auf dem Rückweg zum Auto.

Der Besuch hat sich allemal gelohnt – wir hatten wirklich unseren Spass 🙂

 

 

Mit der Fähre nach Friedrichshafen

Es ist Freitag der 13. Juli 2018

…Der Freitag der 13. ist doch wirklich ein Tag zum Feiern 🙂

Da heute ein weiterer heisser Sommertag angesagt ist, entscheiden wir uns für eine Schifffahrt auf dem Bodensee. Wir fahren mit dem Auto nach Romanshorn und von dort ohne Auto, mit der Fähre von Romanshorn nach Friedrichshafen.

der Hafen von Romanshorn

mit dieser Fähre werden wir nun den Bodensee überqueren

die Hafenausfahrt

ein Blick zurück nach Romanshorn

hier bekommt man eine Ahnung, wie gross der Bodensee ist

die Fahrt dauert 45 Minuten

auch die Paparazzi sind an Bord

hier sieht man bereits Friedrichshafen

im Hafen von Friedrichshafen

…mit dem 22 m hohen Aussichtsturm (Moleturm)

wir spazieren der Uferpromenade entlang

ein Restaurant reiht sich ans nächste

das „Klangschiff“

Graf Zeppelin persönlich

auch der Zeppelin schwebt über Friedrichshafen

ein öffentlicher Badestrand

der einstige Schlosshafen

nun geht es der Schlossmauer entlang

hier wohnte der Herzog von Württemberg

Friedrich Philipp Carl Franz Maria Herzog von Württember (*1.Juni 1961 auf Schloss Friedrichshafen in Friedrichshafen; † 9.Mai 2018 in Ebenweiler) war ein deutscher Unternehmer, Oberst der Bundeswehr und Verwaltungschef der Hofkammer des Hauses Württemberg.

in Friedrichshafen findet dieses Wochenende das „Seehasen-Fest“ statt

am Ende der Promenade beginnt das natürliche Ufer

jetzt noch ein Bummel durch die Gassen und den Markt

inzwischen ist es Mittag und wir sind hungrig…in einem Restaurant direkt am See lassen wir es uns gut gehen 🙂

mit Blick auf den regen Schiffsverkehr

wir verlassen Friedrichshafen – wieder mit der Fähre

Der Bodensee präsentiert sich seit über einer Woche milchig-grün. Ursache dafür ist eine starke Blüte von Kieselalgen, begünstigt durch die Wärme und die hohe Sonneneinstrahlung. (Ein Text aus dem Tagblatt)

zurück im Hafen von Romanshorn

  

auf dem Parkplatz in Romanshorn stehen diese herzigen Autos – sehen sie nicht aus wie Spielzeugautos 🙂

…im Gegensatz zu Ruedis Auto 🙂

Ich liebe so spontane Ausflüge – und Friedrichshafen war wiedermal eine Reise wert. Die Schifffahrt war genau das Richtige an so einem heissen Sommertag.

Gamplüt im Sommer 9.7.2018

Es ist Montag, der 9.Juli

…ein wolkenloser Sommermorgen

die Fahrt durch den Thurgau

und durch das schöne Städtchen Wil SG

 die Eisenbahnbrücke bei Lütisburg

wir befinden uns bereits im Toggenburg…im Hintergrund der Speer

und im Morgenlicht die Churfirsten

im Vordergrund die noch junge „Thur“

bei der Talstation der Gamplüt-Bahn

bereits kommt das Restaurant in Sicht

Umweltbewusst!

Nach einem Kaffe und einem weltbesten Nussgipfel starten wir unsere Wanderung hinunter nach Wildhaus und zurück zur Talstation der Bahn.

ein Blick zurück – Gamplüt mit Schafberg

während der ganzen Wanderung geniesst man die Aussicht auf die Churfirsten

Sturmholz – vom Sturm „Burglind“ im Januar

Ausblick hinunter ins Obertoggenburg

weitere Sturmschäden

saftige Wiesen

ein Motiv, dem ich einfach nie widerstehen kann

einer meiner Vorfahren – der arme Mann im Toggenburg – Ueli Bräker

zurück in Wil

die Thur bei Weinfelden

Ein Besuch auf Gamplüt, meinem persönliche Kraftort im Obertoggenburg, ist jedesmal wunderschön und tut einfach immer wieder gut.