Camping Tennsee Juli 2019

Mindestens einmal pro Jahr fahren wir auf den Campingplatz „Alpen-Caravanpark Tennsee“ bei Mittenwald in Oberbayern…

…und heute ist es wieder soweit.

(Wer mehr Infos zum Campingplatz möchte – siehe Reisebericht von Juni/Juli 2017)

Es ist Montag der 15.Juli 2019

Um 6 Uhr morgens koppeln wir den Wohnwagen in Pfyn im Kanton Thurgau an…

Morgenstimmung am Bodensee, kurz vor Sonnenaufgang

…und ziehen los in Richtung St.Margrethen und Lustenau, denn dort überqueren wir die Grenze zu Österreich.

Im Klostertal (Vorarlberg) sieht es schon fast mystisch aus

In einer Autobahnraststätte kurz nach dem Arlbergtunnel gibt’s Frühstück.

Je näher wir unserem Ziel kommen, umso besser wird das Wetter.

Kurz nach Seefeld im Tirol überqueren wir die Grenze zu Deutschland. Ab hier sind es nur noch knappe 10 km bis zu unserem Ziel, dem CP „am Tennsee“, der zur Gemeinde Krün gehört.

Um 10 Uhr checken wir bereits ein und da der Platz frei ist, können wir schon „einziehen“.

Wir haben einen Platz reserviert und sind gespannt, wo wir die nächsten zwei Wochen wohnen werden – denn der Campingplatz ist gut besetzt.

Der uns zugeteilte Platz ist perfekt, gross genug für Wohnwagen, Vorzelt, Auto und noch ein bisschen Wiese – und  wir schauen direkt ins Grüne. Ein kleiner Nachteil ist, dass die Sonne am Morgen erst gegen 9 Uhr über dem Hügel/Wald auftaucht und unseren Platz erreicht, dafür scheint sie uns am Abend, bis sie hinter dem Wettersteingebirge untergeht.

Wie jedesmal hier, mieten wir uns auch diesmal ein privates „Badezimmer“ mit Dusche und WC.

Noch vor dem Mittag stellen wir das Vorzelt auf und können so bereits einen ersten Ferien-Nachmittag im Liegestuhl geniessen.

Wie immer am ersten Abend gehen wir ins Camping-Restaurant zum Essen und werden dort so herzlich begrüsst – wie alte Freunde.

Nach diesem langen Tag schlafen wir wunderbar.

 

Dienstag, 16.Juli

Das Wetter ist gut, sonnig mit einigen Wolkenfeldern.

Frühmorgens unternehme ich einen Spaziergang durch den CP.

der Karwendel im Morgenlicht

Der „Tennsee“ verdient auch in diesem Jahr den Namen „See“ nicht wirklich – oft hat er zwar gar kein Wasser, im Moment ist es immerhin ein Tümpel (Biotop).

Der Tennsee ist ein kleiner See zwischen Klais und Krün im oberbayrischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Der See liegt auf 902 m Seehöhe. Er wird oberflächlich vom Meister-Brunn-Graben gespeist und entwässert in den nahe vorbeifließenden Kranzbach. Beim Tennsee handelt es sich um ein periodisches Gewässer, das zeitweise auch ganz trocken fallen kann.

das Restaurant

die Rezeption

der Shop  – und im weissen Zelt kann man abends auf Bestellung gebratene Hähnchen oder Haxen holen.

Nun gibt es aber zuerst mal Frühstück.

Danach wollen wir es heute  ruhig angehen, das heisst mit einem gemütlichen Spaziergang. So fahren wir mit dem Kranzberg-Sessellift hinauf nach St.Anton. Die Talstation des Sesselliftes liegt etwas oberhalb von Mittenwald.

Oben angekommen entscheiden wir uns dann doch für die Wanderung hinunter zum Wildensee.

Unterwegs treffen wir eine wunderschöne, vielfältige Flora an

…sogar Alpenrosen und Enziane blühen hier

Der Wildensee ist nicht besonders tief und in einem langen, heißen Sommer kann es durchaus einmal vorkommen, dass er stark austrocknet.
Baden ist rund um den See möglich. Er zählt zu einem der wärmsten Badeseen in der Umgebung und besitzt glasklares Bergwasser.

1933 war der Ort noch eine Goassoim (Ziegenalm) genannte Hütte. 1951 wurde von Hanni und Anda Tiefenbrunner der Gastronomiebetrieb aufgenommen. 1960 erbaute Anda Tiefenbrunner die Marienkapelle als Dank, dass er gesund aus dem Zweiten Weltkrieg heimgekehrt war.

Bei einem Stück feinstem Apfelkuchen erholen wir uns im Berggasthof Wildenseehütte vom steilen Abstieg und geniessen die einmalige Ruhe, denn wir sind ganz alleine unterwegs.

Von hier aus führt uns der Weg grösstenteils im Wald zurück zum Kranzberg-Lift, wo unser Auto steht.

Es ist nicht so, dass Ruedi nur dauernd auf den Bänkli rumsitzt, was man anhand der Fotos denken könnte 🙂

…aber es ist jedesmal sowas von beruhigend und erholsam, da zu sitzen, die Natur, die gute Luft und die Stille zu geniessen.

dies der Blick über das Isartal

…und hier zum Luttensee

hier befinden wir uns bereits oberhalb Krün

Schlussendlich ist aus dem geplanten gemütlichen Spaziergang doch eine gut 3-stündige Wanderung geworden…aber es war wunderschön.

 

Mittwoch, 17.Juli

Nach einer kalten Vollmondnacht erwartet uns ganz überraschend ein weiterer grösstenteils sonniger Tag.

Auch heute starten wir mit einer Fahrt mit dem Sessellift hinauf nach St.Anton, nur geht es diesmal in die andere Richtung – hinunter zum Lautersee.

Anfangs führt der Weg recht steil im Wald bergab

…aber später wird er zu einem erholsamen Spaziergang.

Kurz vor unserem Ziel, dem Lautersee, steht die traumhaft gelegene Kapelle „Maria Königin“.

Nun sind es nur noch ein paar Schritte bis zum direkt am See gelegenen Restaurant, wo wir uns einen erfrischenden Drink genehmigen.

Der Lautersee ist ein wunderschöner Bergsee auf 1’013 m u.M. gelegen, mit einer Badeanstalt und einem Restaurant.

Von hier aus nehmen wir den Weg zurück zum Kranzberg-Lift, auch dies eine erholsame Wanderung.

hier der Blick über Mittenwald und zum Karwendel

So waren wir doch wieder 2½ Stunden unterwegs.

Nun noch ein Einkauf bei Lidl in Krün und dann geht es zurück zum CP.

Auch heute schätzen wir einen Ruhenachmittag – und Ruhe heisst es, weil es auf dem CP wirklich extrem ruhig ist. Man hat fast das Gefühl es „wohnen“ nur Rentner hier…jedenfalls vorwiegend.

Heute Abend gibt’s was vom Grill, obwohl sich der Himmel inzwischen mit Wolken überzogen hat

…Straussensteaks, Kartoffel-Gurkensalat und gemischter Salat, dazu ein Chnoblibrot

 

Donnerstag, 18.Juli

Der Himmel zeigt sich heute bedeckt. Da die letzten zwei Wanderungen mit doch zum Teil steilem Abstieg uns etwas zugesetzt haben, entscheiden wir uns heute für den Ausflug zur Engalm – denn dort verläuft der Spazierweg ebenan.

Die Fahrt führt über Wallgau

… immer der Isar entlang nach Vorderriss (Maut 4 Euro)

…dann von Vorderriss nach Hinterriss (Maut 4.50 Euro).

Hier muss man genau am richtigen Ort stehen, so dass sich die Buchstaben zu einem „GRIASS DI“ zusammenfügen.

Dabei durchqueren wir den „Grossen Ahornboden„, dieser ist Teil des Alpenparks Karwendel.

Das Gebiet ist mit zahlreichen 300 bis 600 Jahre alten und sehr knorrigen Ahornbäumen bewachsen. Im Jahr 1966 wurden 2409 Bäume gezählt.

Ab Hinterriss geht es nur noch zu Fuss weiter – und zwar auf einem interessanten Informationsweg – zur Engalm.

Hier sehen wir nun den Karwendel von der anderen Seite, als wir ihn von Mittenwald aus sehen.

Die ENG ALM ist die größte Melkalm des Landes. Hier wird die weidefrische Milch an Ort und Stelle zu Butter und Käse verarbeitet, die dann für die Almbesucher im Restaurant Rasthütte verkostet oder im Bauernladen erstanden werden können.

Das Almdorf liegt direkt am botanisch-einmaligen Ahornboden auf 1250 m Seehöhe und hat eine Ausdehnung von insgesamt 510 Hektar. 

Abseits der Hektik, in einem der schönsten Gebiete des Alpenraums gelegen, hat das größte Almdorf Tirols viel von seiner Ursprünglichkeit beibehalten 

Ich bin jedesmal begeistert von all diesen schmucken Häusern.

Die Eng Alm ist heute im Besitz von 10 Bauern aus dem mittleren Tiroler Unterinntal 

Zum Mittagessen kehren wir in der „Rasthütte“ ein.

Nebenan wird den Kindern ein grosser, vielseitiger Spielplatz geboten. Im Hintergrund immer der Karwendel.

Nach einem Bummel durchs Almdorf, spazieren wir zurück zum Auto.

auf dem Rückweg

…über saftige Wiesen

Da heute Abend im Restaurant des Campingplatzes Unterhaltungsmusik mit Andrea und Michael geboten wird, sind wir natürlich dabei.

Herr Zick Senior

Bei einem feinen Essen zusammen mit netten Tischnachbarn, verbringen wir diesen musikalischen Abend auf der Terrasse des Restaurants.

 

Freitag, 19.Juli

Es ziehen immer wieder grössere und kleinere Wolken vorbei. Da wir nicht wissen wie sich das Wetter im Laufe des Tages entwickeln wird, entscheiden wir uns heute für einen Bummel durch das hübsche Städtchen Bad Tölz.

Auf der Mautstrasse Einsidl-Jauchenau (Maut 4 Euro) fahren wir entlang des Walchensees.

Hier der Blick zum Herzogsstand, einem Berg, den wir bereits zweimal mit der Seilbahn „bestiegen“ haben.

Bei Lenggries möchten wir mal sehen wo die Talstation der Brauneckbahn liegt, falls wir dies mal als Ausflugsziel wählen sollten.

Wie wir beim riesigen, aber fast leeren Parkplatz ankommen, reizt es uns doch gleich in die Gondelbahn einzusteigen…gesagt, getan 🙂

So lassen wir uns gemütlich auf die Alm hinauf fahren – wobei ein sehr netter, echter Bayer, der sich hier auskennt, uns all die Berge, Seen, Täler und Ortschaften erklärt.

bei der Bergstation der Seilbahn

dies die Aussicht vom Restaurant aus

Oben angekommen nehmen wir die kurze Wanderung zur Tölzer-Hütte unter die Füsse. Ein wunderschöner, bequemer Spaziergang, wobei uns eine einmalige Aussicht geboten wird. Nur leider ist die Weitsicht ziemlich getrübt.

Der Weg ist gesäumt mit einer abwechslungsreichen Flora.

In der Tölzer-Hütte stärken wir uns bei Schnittlauch- und Radieschenbrot.

Dieser traumhaft schöne, türkisblaue See ist ein Wasser-Reservoir für die Schneekanonen im Winter.

Wieder unten in Lenggries fahren wir nun doch noch nach Bad Tölz, das von hier aus nur noch 15 km entfernt liegt.

Die Kurstadt Bad Tölz liegt an der Isar rund 50 Kilometer südlich von München und zählt rund 18.500 Einwohner.

Das Marienstift, einst ein Altenheim, ist heute ein Wohn- und Geschäftshaus.

Ich liebe die grosszügige Fussgängerzone mit den vielen gefälligen Läden und netten Restaurants.

Hier noch der Blick hinauf zum Kalvarienberg mit der berühmten Heilig-Kreuz-Kirche. Wir verzichten diesmal auf den Aufstieg, waren wir doch beim letzten Besuch von Bad Tölz dort oben.

Nun fahren wir zurück zum CP, vorbei am Kochelsee

…und am Walchensee

 

Samstag, 20.Juli

Heute erlebe ich eine riesige Überraschung!

Zu meinem morgigen Geburtstag treffen ganz überraschend unser Sohn Andy mit seiner Familie bei uns ein. Was für eine Freude! Dies ist natürlich mein liebstes Geburtstagsgeschenk.

Wir verbringen den Nachmittag gemeinsam auf dem CP, bei noch schönstem Sonnenschein.

hier beim Zvieri

Andy und seine drei Frauen wohnen bis Montag in einem Hotel in Garmisch.

Doch bereits nach dem Abendessen zieht ein heftiges Gewitter über uns hinweg und es regnet die ganze Nacht hindurch immer mal wieder.

 

Sonntag, 21.Juli (mein Geburtstag)

Der erste Blick aus dem Fenster

Es ist ein trüber, regnerischer Morgen – es tut mir vor allem leid für Andy und seine Familie, die den weiten Weg unter die Räder genommen haben, um mit uns ein schönes Wochenende zu verbringen.

Die ersten Gratulanten sind bereits eingetroffen und singen für mich „Happy Birthday“.

Bereits nach einem späten Frühstück überrascht mich der Campingplatz-Chef  Herr Zick (Besitzer) mit einem Besuch und überreicht mir Glückwünsche und eine Flasche „Tennsee-Sekt“. Ich freue mich riesig und finde das sowas von aufmerksam!

Trotz einem regnerischem Morgen, machen wir das Beste draus und spazieren gegen Mittag durch das historische Städtchen Mittenwald, welches sogar bei Regenwetter seinen Reiz hat.

Gegen Mittag hört es auf zu regnen und es ist uns ein ziemlich sonniger Nachmittag beschieden, den wir auf dem CP geniessen.

Zum Abendessen haben wir einen Tisch im Restaurant des CP reserviert – und was für eine Überraschung, es erwartet uns in einem vom Restaurant getrennten Raum, ein festlich gedeckter Tisch.

Das Chateaubriand wird vom Chef persönlich filetiert und wunderschön angerichtet – und es schmeckt dementsprechend – einmalig fein!

Herr Zick Senior ist ein interessanter Geschichtenerzähler

Gegen 20 Uhr verlassen uns Andy und seine drei Frauen.

Zusammenfassend darf ich sagen, es war ein ganz toller, wunderschöner Geburtstag!

 

Montag, 22.Juli

Nach dem starken Regen von gestern liegt noch viel Feuchtigkeit, sprich: Nebel, in der Luft.

Aber es verspricht ein angenehmer Tag zu werden.

Unser heutiges Ziel ist Seefeld, das ca. 15 km vom CP entfernt und bereits im Tirol (Österreich) liegt.

Wir stellen unser Auto beim „Seekirchl“ ab (einem Barockkirchlein mit Zwiebelturm)

…danach spazieren wir ein kurzes Stück dem Raabach entlang.

Zufällig kommen wir zur Talstation des „Gschwandtkopf“-Liftes. Für 24 Euro/Person Hin und Rückfahrt (finden wir etwas viel für diesen Lift, der uns von 1200 m auf 1500 m ü.M. bringt) lassen wir uns auf den Berg fahren. Es sind auch sehr wenige „Passagiere“ auf dieser Bahn. Aber wir wollen diesmal ja unsere Gelenke etwas schonen und wählen daher diesen bequemeren Weg, klar könnte man auch zu Fuss hinaufwandern.

Auch hier ein Wasserreservoir für die Schneekanonen im Winter.

Oben angekommen setzen wir uns auf die Terrasse des Restaurant Sonnenalm und geniessen Kaffee und Kuchen, die Sonne, die Aussicht und die Ruhe.

…auf der Talfahrt, der Blick hinunter nach Seefeld

Zurück in Seefeld bummeln wir durchs Dorf und durch den kleinen Stadtpark beim Casino. Auch hier die hübschen, gepflegten und blumengeschmückten Häuser.

Inzwischen ist es heiss geworden, so fahren wir zurück zum CP und suchen bereits wieder den Schatten.

 

Dienstag, 23.Juli

Die Wettervorhersage verspricht für heute einen sonnig heissen Tag. Da sind wir uns rasch einig: ab in die Höhe.

Vom CP aus sieht man heute das Dachgsteingebirge wunderschön im Licht.

Wir entscheiden uns aber für die Zugspitze

Die im Dezember 2017 eröffnete neue Seilbahn auf die Zugspitze bringt uns von Eibsee (998 m) hinauf auf die Zugspitze (2962 m ü.M.).

Die beiden bodentief verglasten Großraumkabinen bieten jeweils Platz für bis zu 120 Personen und können bis zu 580 Personen pro Stunde ohne Wartezeiten auf den Gipfel befördern. Dabei passieren sie die mit 127 Metern weltweit höchste Stahlbaustütze für Pendelbahnen, überwinden den weltweit größten Gesamthöhenunterschied von 1.945 Metern in einer Sektion sowie das weltweit längste freie Spannfeld mit 3.213 Metern. 

Noch sind kaum Touristen unterwegs – es empfiehlt sich früh unterwegs zu sein.

Wir sind jedesmal wieder überwältigt von dieser atemberaubenden Aussicht.

dies der Blick hinunter zum Gletscher

die ganz Mutigen wagen es zum Gipfelkreuz hinauf

hier schauen wir hinunter zum Eibsee

Das Münchner Haus  auf der Zugspitze liegt in einer Höhe von 2.964 m und ist damit die höchst gelegenste Hütte des Deutschen Alpenvereins auf deutschem Boden.

Das Münchner Haus wurde im Jahre 1897 erbaut und seit dem nur in wenigen Bereichen modernisiert und erweitert. Folglich zählt diese Hütte zu den klassischen Bergsteigerunterkünften der ersten Stunde. 

Ich frage mich, wer mit dem Fahrrad hier hinauf kommt 🙂

Auf dem Gipfel verläuft die deutsch-österreichische Grenze, so machen wir einen kurzen Abstecher ins Tirol

Hier sieht man wiedermal, dass es sich lohnt früh unterwegs zu sein – es sind noch kaum Besucher auf dem Berg

Hier führt die Seilbahn von der österreichischen Seite her auf den Berg, unten im Tal die Dörfer Ehrwald und Lermoos

Nun lassen wir uns mit der Gletscher-Seilbahn hinunter auf den Gletscher bringen…vorbei am Atmosphären-Observatorium „Schneefernerhaus“, ein Zentrum für Umweltforschung und Klimabeobachtung, das in Europa und der Welt einmalig ist.

der Blick hinauf zum Gipfel

Hier befindet sich das höchstgelegene Gotteshaus Deutschlands, die Kirche Maria Heimsuchung…

zudem eine Schlittelpiste

und ein Restaurant

Zurück auf dem Gipfel ist es fast schon erschreckend, wie viel Volk inzwischen eingetroffen ist.

Wir sind bereits auf der Fahrt hinunter nach Eibsee…und wieder fährt eine weitere volle Kabine nach oben.

So sieht es unten aus – all diese Menschen wollen noch auf den Berg…von der mehreren zig-Meter langen Schlange vor der Kasse habe ich schon gar kein Foto gemacht.

Eine andere Variante wäre mit der Zahnradbahn der Bayerischen Zugspitzbahn auf den Gipfel zu kommen.

Unten in Eibsee beschliessen wir zurück zum CP zu fahren, denn das Thermometer ist inzwischen auf über 30° gestiegen. Auf der Zugspitze waren es übrigens angenehme 14° – 17°, je nach Messstelle.

Ich muss sagen, der Ausflug auf die Zugspitze ist jedesmal wieder ein besonderes Erlebnis.

Beim abendlichen Raclette sind wir froh um ein bisschen Schatten

 

 

Mittwoch, 24.Juli

Es sind wieder extrem hohe Temperaturen angesagt – so sind wir auch heute wieder früh unterwegs…

hier auf der Fahrt nach Seefeld

Hier warten wir bis die erste Bahn uns hinauf zur Rosshütte bringt.

Bei der Rosshütte steigen wir um in die Luftseilbahn hinauf zum Seefelder-Joch.

Hier auf 2080 m ü.M. wird uns eine grandiose Aussicht geboten.

dies der Blick hinunter nach Seefeld

Hier in der Bildmitte sieht man den Gschwandtkopf, wo wir uns am Montag aufhielten.

…nun bringt uns die Bahn wieder hinunter zur Rosshütte.

Beim Restaurant Rosshütte befindet sich ein Spielparadies für Kinder.

Wir nehmen nun anstatt der Zahnradbahn den Wanderweg hinunter nach Seefeld unter die Füsse, denn wir wollen zum wunderschönen Kaltwassersee gelangen und dies ist nur zu Fuss möglich.

Wir müssen mitten durch eine Kuhherde hindurch – so lange Hörner…mir ist nicht ganz wohl dabei.

immer wieder fährt eine Bahn an uns vorbei

Wir erreichen den schon fast kitschig schönen Kaltwassersee, den wir nun umrunden.

ab hier geht es auf dem Forstweg hinunter zur Hochegg-Alm

…wo wir uns auf der Terrasse mit schönster Aussicht mit einem Stück Marillenkuchen stärken.

Weiter geht es nun zum Teil steil abwärts, bis hinunter zur Talstation der Bahn in Seefeld.

hier kommt bereits die Talstation in Sicht

Wir sind froh am Ziel zu sein, denn diesen zum Teil steilen Abstieg spüren wir in den Waden und den Knien, zudem ist es inzwischen wieder fast unerträglich heiss.

Zurück beim Wohnwagen zeigt das Thermometer draussen 38,5° (im Schatten unter dem Wohnwagen gemessen) und drinnen 32,8°! – definitiv zu heiss.

Wie sind wir da froh um unsere Klimaanlage im Wohnwagen!

Da das Wetter noch mindestens zwei Tage so heiss bleiben soll und fürs Wochenende für Bayern eine Unwetterwarnung herausgegeben wurde, beschliessen wir heute noch das Vorzelt abzubauen und morgen heimzufahren.

 

Donnerstag, 25.Juli

Früh verlassen wir den Campingplatz und machen uns auf die Heimfahrt. Wir entscheiden uns diesmal nicht für die Route übers Inntal, sondern übers Allgäu.

Wir fahren durch Garmisch-Partenkirchen

ein letzter Blick auf die Zugspitze

Es hat kaum Verkehr, vermutlich bleiben alle lieber irgendwo im Kühlen.

Lermoos

Ich kann es auch diesmal nicht lassen, die Hängebrücke bei Reutte zu fotografieren – sie fasziniert mich jedesmal wieder.

hier sind wir bereits bei Wangen im Allgäu

aber auch im Thurgau ist kaum jemand unterwegs

Bereits am Mittag koppeln wir unseren Wohnwagen in Pfyn ab, stellen ihn in seine Box und fahren heim nach Weinfelden.

Abgesehen vom Wetter (Regen/Hitze) waren es schlussendlich wiederum zehn schöne, abwechslungsreiche Tage, einmal mehr auf dem Campingplatz am Tennsee. Das Highlight war natürlich der überraschende Besuch unseres Sohnes und seiner Familie zu meinem Geburtstag.

 

3 Gedanken zu „Camping Tennsee Juli 2019“

  1. Liebe Brigitte
    Einmal mehr habe ich mich u-riesig über die genial schönen Fotos gefreut und auf diesem Weg eure Ferien-Ausflüge „mit genossen“. Das glasklare Wasser des Lautersee hat mich ja fasziniert! Auch das Wiedersehen mit dem Grossen Ahornboden ist ganz toll – vor allem mit Kühen…. 🙂
    Liebe Grüsse u

    1. Danke liebe Ursula! Ich hoffe so sehr, dass wir irgendwann mal gemeinsam etwas Zeit im schönen Karwendelgebiet verbringen können. Wer weiss…

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