Ein Kurztrip ins Tessin (ohne Wohnwagen)

Es ist Freitag der 7. August 2020, ein weiterer Hitzetag steht uns bevor, 33-35°C sind angesagt…

…ein Grund früh loszufahren – unser Ziel ist das Hotel Campofelice in Tenero.

Wir starten in Weinfelden genau zum Sonnenaufgang (6 Uhr).

Dies ist der Säntis im Morgenlicht

Noch ist es sehr ruhig auf den Strassen

Die Kirche Sogn Gion in Domat/Ems, die mich immer wieder fasziniert – irgendwann möchte ich dieses Bauwerk mal besichtigen…aber immer wenn die Kirche ins Blickfeld kommt, ist die Autobahnausfahrt schon vorbei  🙁

Wie gewohnt legen wir bei der Raststätte Viamala bei Thusis den Frühstücks-Halt ein.

Bei Zillis entscheiden wir uns spontan für eine Besichtigung der immer wieder sehenswerten Kirche

Die Kirche St.Martin Zillis …

…mit ihrer Bilderdecke aus dem 12. Jahrhundert – der ältesten bemalten Felderdecke Europas.

Für die Weiterfahrt wählen wir die Nebenstrassen und können so die Fahrt voll geniessen

Einen nächsten Halt legen wir am Stausee bei Sufers ein

Da wir heute mal ohne Wohnwagen unterwegs sind, wählen wir ab Hinterrhein die Route über den San Bernardino-Pass.

Sehr schnell gewinnen wir an Höhe…

…und schon bald befinden wir uns über der Baumgrenze

Auf der Passhöhe befinden sich das Hospiz und dieser traumhaft schöne Bergsee. Hier verlaufen die Europäische Hauptwasserscheide (nach Norden zum Rhein, nach Süden zum Po) und die Sprachgrenze zwischen Deutsch und Italienisch.

Natürlich gönnen wir uns einen Kaffeehalt und einen kleinen Spaziergang, dabei geniessen wir die wunderschöne Bergwelt, die gute Luft und die angenehmen Temperaturen.

Beim kleinen See in der Bildmitte befindet sich das Dorf San Bernardino

Die Pass-Strasse in Richtung Süden

In San Bernardino besucht Ruedi noch kurz seinen einstigen Arbeitsplatz …direkt beim Tunnelportal Süd

Etwas unterhalb San Bernardino liegt der Stausee „Lago d’Isola“. Auch hier unternehmen wir einen kurzen Spaziergang.

Hier findet man übrigens mehrere schöne Picknickplätzchen

Auch für uns ist Picknickzeit

Auf jeder Fahrt in den Süden knipse ich ein Foto von dieser Burg, die hoch über der Strasse thront – da wir wie gesagt, mal ohne Wohnwagen unterwegs sind, ist dies nun der richtige Moment diese Burg mal zu besichtigen.

Castello di Mesocco ist eine der grössten Burganlagen der Schweiz und bildete vom Anfang des 13. Jahrhunderts bis 1526 das herrschaftliche Zentrum des Tals.

Auf dem Weg hinauf zur Burg kommt man an der Kirche Santa Maria del Castello vorbei. Wir befinden uns nun auf dem Gemeindegebiet von Mesocco.

Der Eingang zum Castello di Mesocco

Eine gut erhaltene und sehr gepflegte Ruinen-Anlage

Der Blick von der Burg aus auf die A13

Hier sind wir bereits auf dem Abstieg, hinunter zum Parkplatz

Weiter geht die Fahrt, immer noch auf Nebenstrassen…

…vorbei an diesen typischen Tessiner-Siedlungen mit ihren Steinhäusern

Pünktlich um 14 Uhr erreichen wir das Holel Campofelice in Tenero

Wir bekommen ein schönes, modernes Zimmer im 12. Stockwerk

Im 13. Stock befinden sich das Restaurant (nur Frühstück), der Aufenthaltsraum und die Terrasse – mit einer einmaligen Aussicht über den Campingplatz und den Lago Maggiore.

Unten links der Campofelice und rechts, mit den vielen Dauercampern, der Camping Lago Maggiore (CLM)

Dies der Blick zur Badelandschaft des Campofelice mit den Bungalows und dahinter der Fluss Verzasca, der hier in den Lago Maggiore fliesst.

Bei einem Bummel durch den Campingplatz gönnen wir uns an der Beach-Bar ein Eis, es ist ein sehr heisser Tag (33°).

Dies ist der Sandstrand an der Verzasca...

…und dies der Strand am See

Der Ausblick vom Hotelzimmer aus – an diesem wunderschönen Abend

Die Vögel (laut Google sind es Alpensegler?) tummeln sich vor unserem Zimmerfenster

Dank der Klimaanlage haben wir wunderbar geschlafen

 

Samstag, 8.August

Ein weiterer sonniger Sommertag erwartet uns

Morgenstimmung

Der Mond steht noch hell am Himmel

…während wir auf der Terrasse frühstücken

Direkt vor dem Hotel befindet sich die Bushaltestelle – wir nehmen den Bus, welcher uns direkt ins Zentrum von Ascona bringt – und das mit dem „Ticino-Ticket“, das jeder Hotel- oder Campinggast bekommt, erst noch gratis!

In den Gassen Asconas

Südländisches Flair 🙂

Wir spazieren auf der Seepromenade

Diese Dame sitzt auch schon seit vielen Jahren hier 🙂

Zwischendurch ein Käfeli –  mit Blick auf den regen Schiffsverkehr

Die Kirche Santi Pietro e Paolo – das Wahrzeichen von Ascona

Diese „Kunstecke“ fasziniert mich bei jedem Besuch Asconas von neuem

Der Zugang zur Kirche Santa Maria della Misericordia

Im Innenhof des Collegio Papio

Hier wachsen sogar Bananen

Noch ein bisschen Kunst 🙂

Wieder zurück beim Campingplatz – ist inzwischen unser Sohn mit Familie eingetroffen. Sie wohnen in einem Bungalow auf dem Campingplatz.

Hier sind wir bereits auf dem Weg ins Restaurant des Campingplatzes (CLM), dabei kommt man bei diesem kleinen Teich vorbei, in welchem sich Fische aller Grössen und Farben tummeln.

Am Abend findet ein kleiner Markt auf dem Campingplatz statt.

 

Sonntag, 9.August

Am nächsten Morgen ist vor allem „sändelen“ angesagt – hier am Ufer der Verzasca

…dann aber auch baden im See

Wir finden ein ganz tolles Schattenplätzli direkt am Wasser

Drei Generationen beim Sandburgenbau 🙂

Den Nachmittag verbringen wir bei den Pools

Heute gehen wir zum Abendessen in die Pizzeria Campofelice.

 

Montag, 10.August

Hier sind wir bereits auf der Heimfahrt durchs Misox

Das Castello di Mesocco, diesmal von der anderen Seite

Diesmal nehmen wir den Weg durch den San Bernardino-Tunnel.

Der Stausee bei Sufers

Hier befinden wir uns bereits im Rheintal – der Verkehr hält sich in Grenzen

Bei diesen Figuren wissen wir immer, dass wir hier in Richtung Weinfelden abbiegen müssen 🙂

Auch wenn’s nur ein kurzer Aufenthalt war – so ein Tapetenwechsel tat gut – besonders jetzt zu Corona-Zeiten! – und vor allem haben wir natürlich das Zusammensein mit unserer Jungmannschaft genossen! Schön war’s!

4 Gedanken zu „Ein Kurztrip ins Tessin (ohne Wohnwagen)“

  1. Liebe Brigitte
    Mit Freude habe ich die Kurzferien via deiner wunderschönen Fotos miterlebt. Immer wieder gab es ein Ah… und Oh… bei den vielen eindrücklichen „Wiedersehens“ und bei Neuentdeckungen.
    Danke und liebe Grüsse
    Ursula

    1. Danke liebe Ursula für dein Interesse, welches du immer wieder zeigst beim Anschauen meiner Berichte!
      Ich wünsche dir auch auf diesem Wege von Herzen gute Besserung!!
      Grüessli
      Brigitte

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