Zwei Wochen Camping Tennsee (Oberbayern) Aug.18

Sonntag, 5.August

Heute starten wir zu unserem 3-wöchigen Aufenthalt in Süddeutschland, das heisst 2 Wochen Oberbayern (Camping Tennsee) und 1 Woche Allgäu (Camping Alpsee).

Was für ein Sonnenaufgang!

Da ich in den letzten Jahren bereits mehrmals Reiseberichte zu Aufenthalten am Tennsee veröffentlicht habe, will ich mich hier nicht allzu sehr wiederholen. Wir halten uns jetzt nämlich bereits zum 8.Mal hier auf.

Für Interessierte – siehe meine früheren Berichte in der Rubrik links: „Europareisen“, dort unter „Oberbayern“,

oder hier die Homepage des Campingplatzes: https://www.camping-tennsee.de/

Hier nur ein paar Eindrücke der zwei Wochen am Tennsee:

die Rezeption und das Restaurant des CP

unser Platz

das Wettersteingebirge vom CP aus gesehen

der Campingplatz

 

Montag, 6.August

Eine Wanderung von Krün über die Goas-Alm und die Buckelwiesen nach Mittenwald.

Der CP liegt übrigens auf dem Gemeindegebiet von Krün.

der Blick von der Goas-Alm zum Wettersteingebirge bis hin zur Zugspitze

das Karwendel-Gebirge (im Gegenlicht)

unterwegs nach Mittenwald

Eine der berühmten Buckelwiesen, die man in dieser Gegend immer wieder antrifft.

https://de.wikipedia.org/wiki/Buckelwiesen

der Schmalensee

Nun erreichen wir Mittenwald mit seinen hübschen, blumengeschmückten und mit Lüftelmalereien verzierten Häusern.

 

Dienstag, 7.August

Heute ist ein Ruhetag angesagt, das heisst wir haben gestern Abend bemerkt, dass wir knapp einen Meter neben unserer Parzelle stehen. Da mussten wir das Vorzelt nochmals abbauen, den Wohnwagen um einen Meter verschieben und das Vorzelt wieder aufbauen …da war der Tag auch schon fast gelaufen. Da rechts und links niemand stand als wir ankamen, haben wir die Grenzen falsch abgeschätzt – es ist eben nicht so klar abgegrenzt, aber es befindet sich da zwischen den einzelnen Parzellen immer ein ganz kleiner „Schachtdeckel“, der aber war ganz im Gras versteckt und wir richteten uns nach dem Stromverteilkasten. Jä nu, so bekommen wir Routine im Vorzeltaufstellen.

 

Mittwoch, 8.August

Wie jedes Jahr ein Mal, unternehmen wir heute einen Ausflug zur Engalm, die bereits im Tirol (Österreich) liegt.

hier ein Zwischenhalt an der Isar

auf dem grossen Ahornboden

https://de.wikipedia.org/wiki/Ahornboden

ein gemütlicher Spaziergang von Eng zur Engalm

Hier nur sechs der vielen wunderschönen Häuser der Engalm, des grössten Almdorfes Europas

ein Teil des Karwendelgebirges, mal von der anderen Seite gesehen

Während eines abendlichen Gewitters geniessen wir ein feines Raclette im Vorzelt

 

Donnerstag, 9.August

Eine Wanderung von St.Anton zum Lautersee und zurück zum Kranzberg-Lift

der Lautersee von St.Anton aus gesehen

der Lautersee, ein Badsee

der Blick zum Karwendel und über Mittenwald

 

Freitag, 10.August

Ein Ruhetag mit einem spannenden Buch

Am Abend lädt mich Ruedi ins Restaurant des CP zu einem feinen Essen ein – und zwar zu einem butterzarten Chateaubriand.

Der Chef, Herr Zick persönlich, serviert uns diese Köstlichkeit

 

Samstag, 11.August

Das Wetter ist ganz akzeptabel, jedenfalls trocken und meistens scheint sogar die Sonne.

Die heutige Wanderung führt uns vom Seewald-Alm-Parkplatz (zwischen Seefeld und Mösern) zur Friedensglocke.

https://www.tirol.at/reisefuehrer/ausflugstipps/ausflugsziele/a-friedensglocke-moesern

Ein wirklich lohnenswerter Spaziergang, der unterwegs an sieben Stationen Anregung zur Selbstbesinnung und Nachdenklichkeit anbietet.

dies ist die Zusammenfassung der sieben Stationen

dies sind zwei der Tafeln, wie sie bei den Stationen stehen

Eine der Stationen liegt am idyllischen Mösern-See, den wir nun umrunden

ein Stück weit verläuft parallel zum Friedensglockenweg der Eiszeit-Trail

Welchem der drei Wege sollen wir nun folgen, dem Hundegassiweg sicher nicht, der Jakobsweg ist etwas allzu weit, nehmen wir doch den Friedensglockenweg    🙂

Hier erreichen wir unser Ziel, die Friedensglocke

Zurück zur Seewald-Alm folgen wir anfangs dem „Zaunweg“

Zäune sind ein wichtiges Element unserer Kulturlandschaft, sie sind ein Teil unserer Identität. Sie gehören zu den ältesten Zeugnissen bäuerlicher Kultur. Die Errichtung historischer Zaunformen soll die alte Tradition des Zaunbaues neu beleben, das Wissen um die handwerklichen Fertigkeiten erhalten, den ländlichen Charakter unseres Dorfes. (Text aus dem Internet)

Diese drei Figuren verkörpern Freude, Hoffnung und Geduld

Auf dem letzten Stück zur Seewald-Alm folgen wir der Strasse

 

Sonntag, 12.August

Ganz unerwartet scheint die Sonne vom wolkenlosen Himmel. Heute steht der Kranzberggipfel auf dem Programm.

Der Aufstieg ab St.Anton ist anstrengend, aber lohnenswert.

Der Ausblick vom Hohen Kranzberg über den Wildensee und dahinter das Isartal.

immer den Wetterstein im Blickfeld

Vom Hohen Kranzberg aus wandern wir hinunter zum Ferchensee und umrunden diesen idyllischen Badsee.

Nun führt der Weg rauf und runter zum Lautersee.

Nach einer kurzen Verschnaufpause nehmen wir noch das letzte Stück Weg unter die Füsse, das uns zurück zur Kranzberglift-Talstation führt. Die Wanderung dauerte 4 Stunden (reine Marschzeit, inkl. Seeumrundungen)

Karwendel und Mittenwald

 

Montag, 13.August

Entgegen aller Wettervorhersagen ist uns nochmals ein sonniger Tag beschert.

Wir nutzen dies für einen Ausflug auf die Zugspitze (2’962 m ü.M.)

Wir wählen die neue Bayrische-Seilbahn vom Eibsee aus (Inbetriebnahme Dezember 2017), weitere Möglichkeiten wären die Zahnradbahn von Garmisch oder die Tiroler-Seilbahn von Ehrwald aus.

Der Blick hinunter zum Gletscher

oben auf dem Gipfel ein kurzer Abstecher ins Tirol 🙂

…und wieder zurück nach Bayern

Mit der Gletscher-Seilbahn fahren wir hinunter zum Gletscher

Hier, knapp unter dem Gipfel, steht das „Schneefernerhaus“, einst ein Hotel, heute Umweltforschung und Klimabeobachtung, weltweit einzigartig.

dies ist die  höchstgelegene Kapelle Deutschlands

bei einem Drink im gemütlichen Restaurant sind wir ganz alleine

zurück auf dem Gipfel

…das goldene Kreuz, da hinauf haben wir uns dann doch nicht gewagt

auf der Fahrt hinunter nach Eibsee

 

Dienstag, 14.August

Ein Regentag…

…wie gut ist es doch bei Regenwetter ein geräumiges Vorzelt zu haben.

Trotz garstigem Wetter unternehmen wir am Vormittag eine kurze Wanderung.

Der Herbst ist nicht mehr weit – die Herbstzeitlosen blühen.

die Kapelle Maria Rast

Buckelwiesen

trotz Regenjacke und Schirm werden wir ganz schön nass

 

es schütte aber auch grad wie aus Kübeln

Wieder zurück, halte ich mich grad im Wohnwagen auf, als doch plötzlich jemand meinen Namen ruft – ich traue meinen Augen nicht, da stehen unsere Freunde aus der Schweiz. Wir hatten nichts voneinander gewusst – und da sagt man es gebe keine Zufälle 🙂 …was für eine Freude.

Da sich das Wetter inzwischen gebessert hat, fahren Ruedi und ich nach Mittenwald und bummeln durch die Fussgängerzone.

 

Mittwoch, 15.August 

Es scheint ein sonniger und warmer Tag zu werden. Wir beschliessen nach Bad Tölz zu fahren – ein Städtchen, das uns besonders gut gefällt.

Auf der Isar-Mautstrasse fahren wir bis Vorderriss und von dort sind es nur noch 25 km bis Bad Tölz. Dabei überqueren wir den Sylvenstein-Stausee auf der „Faller-Klamm-Brücke“.

Bad Tölz liegt an der Isar

Schön ist es durch der grosszügigen Fussgängerzone zu bummeln, die gesäumt ist von schmucken Häusern. Da heute ein kirchlicher Feiertag ist (Maria Himmelfahrt) sind die Geschäfte geschlossen und daher kaum jemand unterwegs.

Nun noch einen Spaziergang der Isar entlang

Hier im Hintergrund sieht man den Kalvarienberg mit der Kreuzkirche und der Leonhardtkapelle. Da wir aber im letzten Jahr da hinauf gestiegen sind, lassen wir das heute.

Danach fahren wir nach Benediktbeuren und besuchen das immer wieder sehenswerte Kloster.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Benediktbeuern

Im Schlossgarten-Restaurant gönnen wir uns einen Imbiss…

ein wunderschönes, total ruhiges Plätzchen

Die Heimfahrt führt uns vorbei am Kochelsee und am Walchensee.

Am Abend verbringen wir eine gemütliche Zeit beim gemeinsamen Essen mit unseren Freunden im Restaurant – man hat sich ja immer viel zu erzählen 🙂

 

Donnerstag, 16.August

Jedesmal wenn wir mit der Bahn zur Rosshütte hinauffahren, sehen wir von der Bahn aus den wunderschönen Kaltwassersee. Heute wollen wir diesen Bergsee mal aus der Nähe erleben.

Wir nehmen auch heute ab Seefeld die Standseilbahn bis hinauf zur Rosshütte (1’760 m).

Von dort wandern wir nun hinunter zum See. Der Kaltwassersee ist ein Speichersee, das Wasser wird im Winter zur Beschneiung des Skigebietes genutzt.

Ein einmalig schöner Panoramaweg lädt zu einem Spaziergang um den See ein.

Von Kaltwassersee aus führt der Weg zur Hochegg-Alm (1’545 m). Hier gönnen wir uns einen kleinen Imbiss – mit super Aussicht hinunter nach Seefeld.

Gestärkt wählen wir nun die Forststrasse hinunter nach Seefeld (1’230 m), eine andere Möglichkeit wäre der Wanderweg, welcher dem Bahntrasse folgt und extrem steil ist.

Der Weg führt meist durch einen lichten Wald.

Nach ca. 2 Stunden (wir nehmen’s immer gemütlich) erreichen wir die Talstation der Rosshütte-Bahn.

Wir haben immerhin 530 Höhenmeter geschafft – wenn auch bergab 🙂

Den Nachmittag nutzen wir um das Vorzelt abzubauen, denn für morgen sind Gewitter angesagt und wir möchten das Vorzelt trocken einpacken – am Samstag ziehen wir nämlich weiter.

 

Freitag, 17.August

Frühstück an der Sonne, bereits ohne Vorzelt

Den schönen Morgen nutzen wir für eine weitere Wanderung von St.Anton aus und zwar zur Korbinianhütte, ein Ort der uns immer wieder gefällt.

auch hier Buckelwiesen

Gerne hätten wir hier einen Kaffee getrunken, aber das Restaurant hat leider noch nicht geöffnet…das hat man davon, wenn man so frühmorgens unterwegs ist.

die Tiroler-Alpen…

…und immer wieder der Karwendel

So ziehen wir weiter hinunter zur Kranzberglift-Talstation, dabei durchqueren wir den grossen Buchenwald.

Diese Kurz-Wanderung war uns dann doch etwas zuwenig – so überlegen wir uns noch etwas zu unternehmen.

Es gibt in der näheren Umgebung 10 kleine Seen (Barnsee, Grubsee, Ferchensee, Lautersee, Wildensee, Luttensee, Isar-Stausee, Schmalensee, Geroldsee und den Tennsee, der momentan zwar trocken ist).

Der einzige den wir noch nicht kennen ist der Geroldsee, auch Wagenbrüchsee.

Wir fahren nach Gerold, einem zwar nicht sehr touristenfreundlichen Weiler – es gibt keinen Touristenparkplatz und auch die Wegweiser zum See muss man richtiggehend entdecken.

Der See ist ein sehr schöner Badsee – nur leider verläuft der ca. ein-stündige Rundweg  meist weit entfernt vom Ufer und etwa auf der halben Strecke sieht man den See überhaupt nicht.

auch hier blühen schon überall die Herbstzeitlosen

zurück in Gerold

Nach dem Mittag ziehen immer mehr Wolken auf – so packen wir schon mal alles zusammen.

Das Abendessen geniessen wir zum Abschied im Restaurant.

Morgen Samstag ziehen wir weiter an den Alpsee bei Immenstadt im Allgäu

…siehe hier

Eine Woche Camping Alpsee (Allgäu) Aug.18

 

 

2 Gedanken zu „Zwei Wochen Camping Tennsee (Oberbayern) Aug.18“

  1. Liebe Brigitte
    Erst heute Abend habe ich diesen Reisebericht entdeckt….. und ihn natürlich sehr vergnüglich und gemütlich bestaunend „miterlebt“ . Fantastisch diese wunderschönen, klaren Seen die zum Baden einladen! Überall herrliche „Natur pur“! Auch die Bilder aus Mittenwald und Bad Tölz sind ja sooo schön!
    Liebe Grüsse
    ursula

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