Oberbayern August 2017

Eigentlich wollten wir diesmal ein paar Tage in Vorarlberg verbringen, aber der von uns gewählte Campingplatz war leider vollbesetzt, so entscheiden wir uns ein weiteres Mal für den Campingplatz  „Alpen-Caravanpark Tennsee“ in Krün bei Mittenwald.

Es ist Montag der 7.August

Noch vor Sonnenaufgang holen wir den Wohnwagen in Pfyn ab.

Da der Arlbergtunnel immer noch geschlossen ist, entscheiden wir uns diesmal für die Route über Dornbirn, Kempten, Füssen und Garmisch-Partenkirchen.

Bei Au überqueren wir den Rhein und verlassen die Schweiz.

Die Fahrt durchs Allgäu ist meiner Meinung nach sowieso schöner als durchs Inntal.

Hier sieht man bereits die Hängebrücke von Reutte im Tirol

Um 10:30 Uhr sind wir bereits vor den Toren des Campingplatzes (CP). Wir haben einen Platz reserviert, wissen aber nicht welcher uns zugeteilt wird. Und siehe da, wir bekommen den genau gleichen Platz den wir letztes und bereits vorletztes Mal gewählt haben.

Da wir uns vor zwei Wochen eine Markise am Wohnwagen montieren liessen, möchten wir diese nun auch testen.

…und so sieht diese „Light-Version“ von Vorzelt aus

Da wir das Frühstück und das Mittagessen „verpassten“,  gönnen wir uns zum Abendessen ein feines Wienerschnitzel mit Pommes im Restaurant

…und den vom CP offerierten Willkommens-Drink

 

 

Dienstag, 8.August

Das Wetter ist besser als erwartet, wir können bereits bei Sonnenschein draussen frühstücken.

Als Wanderung entscheiden wir uns heute für die Umrundung des Eibsees.

Schon die Fahrt zum Eibsee ist wunderschön.

das Wettersteingebirge

das Zugspitzmassiv

Der Eibsee liegt etwas ausserhalb Garmisch-Partenkirchen am Fusse der Zugspitze. Er gehört zur Gemeinde Grainau und ist in Privatbesitz.

Es ist ein angenehmer, gut ausgebauter, 7,5 km langer Wanderweg. Nur einmal, auf der Südseite des Sees steigt er ganz unerwartet stetig an, sodass ich mich schon frage, ob wir den falschen Weg genommen haben und nun auf dem Weg hinauf zur Zugspitze sind  🙂

Der See gilt aufgrund seiner Lage unterhalb der Zugspitze und des klaren, grün getönten Wassers als einer der schönsten Seen der bayrischen Alpen. Im Eibsee liegen acht kleine Inseln entlang der Nordseite, alles Trümmer eines Bergsturzes.

glasklares Wasser

mal schimmert das Wasser blau…

…dann wider grün

der Brillensee ist ein „Nebensee“ des Eibsees

Überall findet man Badebuchten und einmal sogar einen richtigen Badestrand.

Schon sehen wir das Ziel unserer Wanderung – das Eibsee-Hotel.

Es war eine wirklich lohnenswerte Rundwanderung. Beim Kiosk gibts ein erfrischendes Eis und dann geht die Fahrt zurück zum CP.

Da es laut Wettervorhersage ab morgen regnen soll, beschliessen wir nun das grosse Vorzelt aufzustellen – ist immer ein grösseres Unterfangen, da wir auch noch nicht so geübt sind. Aber bis zum Abendessen steht es  🙂

 

Mittwoch, 9.August

Das Vorzelt aufzustellen war eine gute Entscheidung, denn in der Nacht zogen mehrere Gewitter, mit intensiven Niederschlägen über uns weg.

Am Morgen ist der Himmel zwar bedeckt, aber es ist trocken.

In Mittenwald findet diese Woche der „Bozner-Markt“ statt. Mittenwald war einst der wichtigste Warenumschlagplatz zwischen Venedig und Augsburg, der sogenannte Bozner-Markt (1487-1679).

Dieser Markt finden nur alle 5 Jahre statt.

Wir bummeln durch die Gassen und schauen den diversen Handwerkern bei ihrer Arbeit zu. Man fühlt sich echt ins Mittelalter zurückversetzt.

Ich möchte hier nur einige der vielen Handwerker vorstellen…

…zum Beispiel wird hier mit Wasserkraft (ein Wasserrad im Dorfbach) Holz verarbeitet, unter anderem werden Wasserleitungen aus Holz hergestellt.

…hier wird ebenfalls Holz verarbeitet

…hier Leder graviert

diese Dame stellt Haarbänder her…

die man sich hier ins Haar flechten lassen kann

Dachschindeln werden zugeschnitten…

…hier ist ein Geigenbauer am Werk

dieser Herr braucht eine besonders ruhige Hand, er verziert Leder

aber auch fürs leibliche Wohl ist gesorgt

der Gasthof Post wird zur „Post-Schenke“

Zu bewundern sind aber immer auch die schmucken Häuser Mittenwalds.

Den restlichen Nachmittag verbringen wir mit unseren Hobbys – Ruedi am Funk und ich mit Lesen.

 

Donnerstag, 10.August

Auch heute zeigt sich der Himmel bedeckt und es sieht nach Regen aus.

Also greifen wir zum Schlechtwetterprogramm – und fahren nach Bad Tölz.

Die Reise führt und zuerst dem Walchensee entlang…

dann über den Kesselberg-Pass hinunter an den Kochelsee.

…alles ein bisschen „grau in grau“

In Bad Tölz finden wir an der Isarpromenade einen gebührenfreien Parkplatz.

Bad Tölz vorzustellen überlasse ich dem Verkehrsverein 🙂

Bad Tölz bietet das Beste aus zwei Welten: viel städtisches Flair, die Nähe zur Metropole München – und doch liegt der Ort mitten in der Natur. Wiesen, Wälder und Seen, die rauschende Isar und versteckte Bachläufe, Voralpengipfel und grüne Täler: Eine Umgebung wie aus dem Bilderbuch! 

Das Marienstift oder Kruglederer-Haus ist ein historisches Gebäude in der Altstadt von Bad Tölz

Ich muss sagen, es ist eine sehr gefällige Stadt, vor allem die autofreie Fussgängerzone mit den gepflegten Häusern hat es mir angetan.

Auch der etwas steile Aufstieg zur Kalvarienberg-Kirche lohnt sich allemal.

Größtes Bauwerk auf dem Kalvarienberg ist die weithin sichtbare Hl.-Kreuz-Kirche.

das Portal der Kirche

die heilige Stiege

Wie das römische Vorbild bietet die Stiege 28 Stufen, bei zwei Seitentreppen und dem großen Mittelteil, der jedoch nur dem Gebet auf Knien vorbehalten ist. 

die Leonhardskapelle

Nicht nur die Kirche ist sehenswert, auch die Aussicht über die Stadt und die Isar.

Hier befinden wir uns bereits auf dem Weg zurück in die Stadt.

Hungrig setzen wir uns nun in eines der Strassencafés…

das bekommt man, wenn man hier eine Waffel mit Beeren bestellt 🙂 und das für 4.80 Euro!…für den Kaffee bezahlen wir 2.10 Euro!

Wir spazieren nun zurück zum Parkplatz

Auf der Heimfahrt legen wir einen Halt beim Kloster Benediktbeuern ein.

dies die Zufahrt zum Kloster

Das Kloster Benediktbeuern ist eine ehemalige Abtei der Benediktiner und seit 1930 eine Niederlassung der Salesianer Don Boscos.

Salesianer sind eine Ordensgemeinschaft. Heute leben und arbeiten in Benediktbeuren rund 50 Salesianer Don Boscos. 1931 gründeten sie dort eine „Theologische Studienanstalt“ für ihre Ordensmitglieder, aus der die heutige Philosophisch-Theologische Hochschule hervorging.

die Klosterkirche

im Innenhof der Klosteranlage

die Kirche

…und die prachtvollen Kreuzgänge, die heute für Kunstausstellungen genutzt werden.

Über den Kesselberg-Pass fahren wir zurück zum CP

…wo wir uns in den trockenen und warmen Wohnwagen verkriechen, denn inzwischen zieht ein Gewitter über uns hinweg und es regnet in Strömen.

Da heute Abend, wiedermal Andrea und Michael im Restaurant des CP mit Live-Musik für Unterhaltung sorgen, sind wir natürlich dabei.

http://www.andrea-und-michael.com/

es herrscht eine bayrisch-gemütliche Stimmung

 

Freitag, 11.August

Es ist ein trüber Tag, es regnet immer mal wieder – ein Grund einen Faulenzertag einzulegen. Am Vormittag tätigen wir ein paar Einkäufe in Krün und danach verlassen wir den geheizten Wohnwagen nicht mehr, denn draussen zeigt das Thermometer gerade mal 11°C an.

Am Abend geniessen wir ein wärmendes Raclette im gemütlichen Wohnwagenstübchen.

 

Samstag, 12.August

Leider macht sich die Sonne immer noch rar, aber es regnet wenigstens nicht mehr.

Eigentlich planten wir eine Wanderung durchs Murnauer-Moos, aber wir stellen uns vor, dass nach den starken Regenfällen das Moorgebiet etwas sehr feucht sein könnte – darum steht nun einfach ein Besuch des Städtchens Murnau auf dem Programm.

Hier auf der Fahrt dem Walchensee entlang

Einen ersten Halt legen wir in Kochel am See ein, wo wir ein kleines Stück auf dem Prälatenweg dem Kochelsee entlang spazieren.

Ein nächster Halt gilt dem Kloster Schlehdorf, welches aber leider infolge Bauarbeiten nicht besichtigt werden kann.

Die Klosterbrauerei

Interessant ist, dass das Kloster Schlehdorf seit 1904 den Missions-Dominikanerinnen von King William’s Town in Südafrika gehört und heute noch von rund 60 Missions-Dominikanerinnen geführt wird.

Auf der Fahrt nach Murnau müssen wir wegen Hochwassers eine längere Umleitung fahren.

In Murnau bummeln wir durch die Fussgängerzone mit ihren schmucken Häusern, Shops und Gaststätten. Mir gefällt vor allem, wie die meisten Häuser in Pastellfarben gehalten sind.

Dies wäre das Murnauer-Moos, aber diese Wanderung sparen wir uns für einen sonnigen Tag auf.

Auf der Heimfahrt wünscht sich Ruedi noch einen Abstecher zum Walchenseekraftwerk – und ich muss sagen, es war auch für mich sehr interessant, denn es wird alles einfach und leicht verständlich erklärt – zum Teil darf man auch selber experimentieren.

Das Hochdruck-Speicherkraftwerk, welches mit einer installierten Leistung von 124 Megawatt ist bis heute eines der größten seiner Art in Deutschland.

Das Kraftwerk nutzt die Wasserkraft bei einem natürlichen Gefälle von gut 200 m zwischen dem Walchensee (801 m ü.M.) und dem Kochelsee (600 m ü.M.) zur Stromerzeugung.

Auf der Heimfahrt überqueren wir auch heute wieder den Kesselberg-Pass.

Dies der Blick hinunter zum Kochelsee

und immer wieder wunderschön geschmückte Häuser.

 

Sonntag, 13.August

Für heute wurde uns Sonnenschein versprochen, es hängen aber immer noch Wolken an den Bergen – zudem ist bei uns heute ein autofreier Tag angesagt.

Wie wär’s mit einem Spaziergang nach Mittenwald, zum Beispiel über die Buckelwiesen und entlang dem Schmalensee.

Wir starten unsere Wanderung vom CP aus (Gemeinde Krün).

Dies der Tennsee, der im Juni noch völlig trocken lag, inzwischen aber den Namen „See“ schon fast wieder verdient.

und dies der Blick über den CP

Anfangs steigt der Weg steil an und führt durch einen vermoosten Wald.

Als wir den Wald verlassen, geniessen wir eine grossartige Aussicht hin zum Wettersteingebirge und bis zur Zugspitze

Bei der Goas-Alm haben wir den höchsten Punkt unseres Weges erreicht.

hier nun die Buckelwiesen

Dies ein paar Worte aus dem Internet zu den Buckelwiesen:

Die Buckelwiesen bei Mittenwald sind in der heutigen Zeit eine kleine schützenswerte Naturattraktion. Waren in früheren Zeiten solche Formationen noch recht verbreitet in Bayern, so stellen die Buckelwiesen bei Mittenwald heute das größte und fast einzigste Gebiet dar, mit dieser speziellen Wiesenform.

Es gibt verschiedene Theorien über die Entstehung der Buckelwiesen, auf denen sich viele Buckel und Mulden mit bis zu 1,5 m Höhenunterschied dicht aneinanderreihen und so ein ungewöhnliches Bild ergeben. Einige Entstehungserklärungen beruhen auf Bewegungen im Permafrostboden und dem netzartigen Abfluss von Regen- und Schmelzwasser, das zusätzlich partiell Kalk aufgelöst hat und die Verwitterung verstärkte. Zudem spielte unter Umständen auch der früher existierende Baumbewuchs eine gewisse Rolle in der Entstehungsgeschichte. Genauso denkbar ist aber auch die Theorie der Entstehung durch Aufschüttung.

Ab hier geht’s gemütlich weiter in Richtung Schmalensee.

der Blick zum Karwendel

 dies ist der Schmalensee –  und er ist wirklich schmal

Da uns inzwischen die Sonne vom fast wolkenlosen Himmel scheint, beschliessen wir, nicht wie geplant ins Städtchen Mittenwald zu gehen, sondern hinauf zur Talstation des Kranzbergliftes, steht uns doch noch eine Gratisfahrt mit dem Sessellift zu.

dabei steigt der Weg wieder ziemlich steil an

oberhalb Mittenwalds

Nach etwas mehr als 2 Stunden Wanderzeit erreichen wir den Kranzberglift.

Die Fahrt hinauf nach St.Anton ist total erholsam, bewegt sich die Bahn doch fast im Schritttempo.

Oben angekommen, ist unser Ziel die Korbinianhütte, denn es meldet sich langsam der Hunger.

einfach immer wieder ein schöner Ort für eine Einkehr

Ein köstliches Älplerrisotto mit Pouletbrust…

und eine grossartige Aussicht über Mittenwald, den Karwendel, bis hin zu den Tiroler-Alpen

Gestärkt machen wir uns nun auf den Weg hinunter nach Mittenwald.

der Blick nach Norden über das Isartal

auch hier Buckelwiesen

auf jeder dieser Blumen sitzt mindestens ein Falter

Ganz speziell fasziniert mich, wie auf diesem alten, morschen Stück Holz neues Leben spriesst.

die Schafe halten Siesta im Schatten

Unser nächstes Ziel ist die Gröbl-Alm.

die Gröbl-Alm

Wir sind inzwischen fast  3½ Stunden gewandert und entsprechend müde, daher lassen wir uns mit dem Gratis-Gästebus von Mittenwald zurück zum CP bringen.

Wir bauen noch das  Vorzelt ab, denn wir werden es dieses Jahr nicht mehr brauchen und möchten es daher total trocken zusammenpacken. Das Wetter für die nächsten Tage wird als sehr wechselhaft vorhergesagt. Sicher ist sicher. Wir haben jetzt ja eine Markise 🙂

 

Montag, 14.August

Das Wetter präsentiert sich besser als erwartet – also ist nichts mit einem Faulenzertag.

Unser heutiges Ziel ist Wallgau

Da wir auf dem Rückweg in Krün noch einen Einkauf tätigen möchten, nehmen wir das Auto bis zum Wanderparkplatz in Krün.

Ab dort wandern wir dem linken Isar-Ufer entlang bis zum Isar-Steg bei Wallgau

der Blick flussabwärts…

und flussaufwärts

ein einmalig weites Kiesbett

hier sind wir etwas auf Abwege geraten

– dafür treffen wir hier auf eine einmalig schöne und vielfältige Flora

nun sind wir wieder auf dem richtigen Weg

wir erreichen den Isar-Steg von Wallgau

…verlassen nun die Isar und spazieren durchs Dörfchen Wallgau mit seinen schmucken Häusern

die Mariengrotte

jedes Haus ein Schmuckstück

Auf der Terrasse des Hotel Post gönnen wir uns einen erfrischenden Drink…

danach kehren wir zurück zum Isar-Steg – wählen aber für den Rückweg nach Krün die rechte Isarseite

Es ist inzwischen sehr heiss geworden und wir sind froh, als wir die Isarbrücke von Krün erreichen

Auch Krün ist ein Dorf mit gepflegten und meist blumengeschmückten Häusern.

Auf dem CP herrscht inzwischen Hochbetrieb, es sind viele neue Gäste eingetroffen – ob es am morgigen Feiertag (Maria Himmelfahrt) liegt?

 

 

Dienstag, 15.August

Der Sommer ist zurückgekehrt!

Da ich seit gestern Abend unter einem Knieproblem leide, liegt heute eine Wanderung leider nicht drin.

So geniessen wir statt dessen einen „Bähnli-Tag“.

Wir fahren nach Seefeld und nehmen die Bahn hinauf zur Rosshütte

…wo wir in die bereits etwas in die Jahre gekommene Seefelderjoch-Bahn umsteigen.

Von der Bergstation aus erklimmen wir noch den letzten Hügel hinauf zum  Rundpanorama und dem Gipfelkreuz

die Aussicht ist einmalig

ob’s da was zu futtern gibt?

Die Bergstation Rosshütte ist ein Paradies für Kinder und Junggebliebene 🙂  mit einem grossen Spielplatz, Riesentrampolin, Schlauchrutsche, Jumpanlage und vielem mehr.

Beim Mittagessen auf der Restaurantterrasse schwebt die Härmelekopf-Bahn direkt über unsere Köpfe hinweg.

Wir aber nehmen nun wieder die Standseilbahn, die uns hinunter nach Seefeld bringt…

vorbei am Kaltwassersee

Unterwegs nach Mittenwald kommen wir am „Magic Castle“ vorbei…

Das „Magic Castle“ zählt zu den größten und sicherlich imposantesten Veranstaltungszentren in ganz Mitteleuropa. Es bietet hervorragende Möglichkeiten für die Ausrichtung sämtlicher Events. Das „Magic Castle“ besticht durch seine wohl einzigartige Bauart, in dem historische Elemente eines mittelalterlichen Schlosses mit modernen Elementen der großen Eventhalle verbunden wurden

Ruedi der Grilleur

der Karwendel in der Abendsonne – von unserem Platz aus gesehen

Am Abend unternehmen wir einen Spaziergang durch den CP, man sieht da immer wieder neue Modelle von Camper, Wohnwagen, Vorzelten, Grills, usw… Manchmal kommt man auch ins Gespräch mit wildfremden Leuten.

Abendstimmung am Tennsee

Am späten Abend geht ein Gewitter nieder – es blitzt und gleichzeitig dröhnt der Donner über uns…so krachen kann es nur in den Bergen – schon fast beängstigend.

 

Mittwoch, 16.August

Wir beschliessen morgen heimzureisen – also heisst es heute zusammenpacken.

Das Wetter ist genau richtig um alles zu reinigen und zu trocknen, denn die Sonne scheint wieder vom fast wolkenloesen Himmel…dabei geniessen wir einen Ruhenachmittag auf dem CP

…ich spaziere noch um den Tennsee,

wo inzwischen Enten…

…und Kinder sich am zurückgekehrten Wasser erfreuen

Zum Abschied gehen wir ins Restaurant zum Abendessen.

Der Senior-Chef, Herr Zick kommt zu einem Schwätzchen vorbei, wie immer in Bayrischer Tracht mit dem Gamsbart auf dem Hut 🙂

 

Donnerstag, 17.August

Wir nehmen definitiv Abschied vom CP Tennsee und machen uns auf die Heimfahrt.

Ein letzter Blick auf die Zugspitze…

…und die Isar

Lermoos im Tirol, denn inzwischen befinden wir uns mal für kurze Zeit in Österreich.

Ich kann es einfach nicht lassen, jedesmal diese gigantische Hängebrücke bei Reutte zu fotografieren…ob ich es irgendwann mal wage darüber zu spazieren??

Durch die Allgäuer-Alpen verläuft die Wasserscheide Rhein-Donau.

In Hergensweiler steht das „Tor zum Bodensee“.

Wir fahren über Lustenau in die Schweiz

und kommen um 14 Uhr wohlbehalten zu Hause in Weinfelden an.

Wiederum waren es zehn gemütliche und doch abwechslungsreiche Tage, auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte. Wir waren sicher nicht zum letzten Mal am Tennsee!

 

 

 

4 Gedanken zu „Oberbayern August 2017“

  1. Liebe Brigitte
    Einmal mehr bin ich begeistert „mitgereist“ und mit gewandert auf euren herrlichen Touren in die einmalige Bergwelt und die schmucken Städtchen, via deiner wunderschönen Fotos!
    Danke vielmal!
    Liebe Grüsse
    ursula

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